ZS
Vorrede.
der Denkmale/ die ich in diesem Werke vorlegedarüber noch beibringen werde.
Nachdem ich nun alles vorgebracht habe/ was ic. für nothwendig hielt/ um den Leser von meine!Beweggründen zur Herausgabe dieses Werkes/ v«den darin enthaltenen Denkmalen und von mein!Methode bei Erklärung derselben gehörig zu untcirichten/ überlasse ich mich im Übrigen den geneigten Gesinnungen derjenigen/ welche einsehen kö«nen/ daß man mit so vielen Materialien eine imeinmal so große Fabrik Hütte anlegen können/ weich die Gelehrsamkeit nicht mit den Fingern/ so«dern/ wie man zu sagen pfleget/ mit Schessellhätte ausstreuen wollen. Es könte daher vielleichgerade die Präcision dieser meiner Arbeit/ die ieblos unternommen habe, um die alten/ entwedebisher noch nicht herausgegebenen/ oder wenig bikanten und bis izo dunkeln Kunstwerke zu erkläreneinigen Werth geben.
Ich kau am Ende dieser Vorrede nicht umhinmeine Leser vor der ungetreuen Auslegung meineim Deutschen in der Geschichte der Kunst deAltertums geäusserten Gedanken/ die man nenlicins Französische übersezet hat/ zu warne»/ beso«ders in Ansehung der Geschiklichkeit und der Tale«te/ welche die heutigen Nationen sür die Kunst selbjbis izo hatten und noch habe». Diese Untreue ider Übersezung werden diejenigen / welche beidSprachen verstehe»/ leicht finden können. Weidaher in dem gegenwärtigen Werke einige AuSdrü!vorkommen sollte»/ die man/ entweder weil in«sich nicht Mühe genug gegeben/ meine Gedanke!zu verstehe»/ oder ans Bosheit so auslegen köntl
1) Wiogvaphic, S. t