Erklärung
Man siehet darauf einen Herold mit dem Caduceusin der rechten und einem Spieße in der linken Hand.Ein anderes Kcnzeichcn seines Botenamtes ist derweisse Hut, der lnnten auf der Schulter znrükge-worfen ist; den so pflegen die Helden auf ihrenWanderungen und auch andere Reisende vorgestelletzu werden, wie ich bei Numero 86 und 97 der fol-genden Denkmale zeige. An dem Schwerte, dasihm unter dem linken Arme herabhängt/ ist das Ge-fäß und die Scheide weiß; der Gürtel ist mit gelbenovalen Schilden gefchmükt und die obere und untereSpize des Spießes ist ebenfalls gelb, um dadurchdie Farbe des Metalls auszudrüken. Übrigens istdas untere Ende/ welches oder ge-
nant wird, dem untern Ende eines Spießes auf ei-nem andern Kunstwerke ähnlich, das ich unter Nu-mero 72 aufführe. <
XII.
Am Ende des vierten Kapitels ist eine Vic-toria vorgestellet/2) wie sie einen Stier opfert.Sie ist von SostratuS, einem berühmten Stein-schneider/ verfertiget/ von welchem noch drei anderegeschnittene Steine bekant sind. Der gegenwärti-ge existirt im Kabinet des Herzogs von Devonshi-r e. DaS Bild dieser Victoria könte allegorischund aus dem Grunde geschnitten sein, um den Göt-tern für irgend einen erfochtenen Sieg zu danken.Man findet diese Vorstellung nicht nur auf vielenandern geschnittenen Steinen, von denen ich selbsteinen / obwohl zerbrochenen, von ganz vorzüglicherKunst/ von dem schon erwähnten Solon besize,
cHicr Numero t2>I2) Llvscii, picrr. grsvees. x>I. 66— 67.