An Seine Eminenzden Herrn Cardinal Alexander Albani.
Wen irgend ein Werk von dem Public» gut undvoll Erwartung ist aufgenommen worden/ so darfich sagen/ daß gegenwärtiges/ welches unter demSchuze Eu?r Eminenz erscheint/ ebenfalls will-kommen und gesucht sein wird; aber nicht deßhalb,weil ich verspreche/ darin auf eine sehr ausgesuchteArt über die schönen Künste und das Studium desAltertums Licht zu verbreite»/ den eS läßt fichniemand durch leere Worte täuschen: sondernweil ausserdem/ daß alle Welt in Europa Sie fürden vornehmsten Beschüzer und einsichtsvollsten Ken-ner dieser zwei Fächer des Wissens ansieht/ dasBuch selbst mit so vielen Bemerkungen/ die mirEuer Eminenz an die Hand gäbe»/ ist bereichertund unter Dero erleuchteten Augen ausgearbeitetworden. Deßhalb wird das Publicum/ weit entfernt/mich der Schmeichelei zu beschuldigen/ vielmehrsagen, daß bisher noch keine Person/ der ein Werkist geweiht worden/ mehr Antheil und Recht darangehabt habe/ als Euer Eminenz an dem gegen-wärtigen.