Beilage.
Als merkwürdige Werke dieser Art kan man anführen >die kolossale Metallstatue des h. Carolns Borrom auszu St. Peter in Arena, die Statue des h. Jgnatius !von Silber bei den Jesuiten zu Noin, von Ruseoni ver- !fertigt/ und nun vor wenigen Jahren nach der nämlich?»Versahrungsart und einem neuen Modell wieder hergestellt; Izwei Statuen, welche um 4795 zu Rom siir Malta gemachtworden, und endlich die kolossale Quadriga des branden-burger Thors zu Berlin.
Dieses leztere Werk besteht aus Kupferblech, das gehäm-mert und gemeißelt ist. Die Blätter des Kupferblechs sind>i Sckiuh lang und Vierthalb breit. Die dünsten wiegen IPfund und die Schwere niiiit verhältnismäßig um ein Pfundzu, wie die Blätter in ihrer Ausdehnung steigen, und sie sinddurch Verzapfung und Lothen zusammengesügt. Jedes Pferdwurde in zwei Hälften gearbeitet, die man durch Niethen ver-band, und jedes, obgleich sie das Dovelte der natürlichenGröße habe», wiegt, ohne seine eiserne Armatur im Innern, !nicht mehr als 80» Pfund, da sie aus Schalformen gegossensünfmal so viel Gewicht habe» müßte», den solche gehämmer-te Werke verhalten sich gewöhnlich in der Schwere zu den !aus gedachten Forme» gegossene» wie Z zu 5.
Benvenuto Cellini verfertigte für Franz I, Kö>'nig von Frankreich, aus 300 Pfund Silber auf diefe Art st,wohl eine Statue Jupiters, über 6 Fuß hoch, i» einerHand den Bliz, in der andern die Erdkugel/ und halbbeklei-det, als auch eine große Vafe, drei Fuß hoch und mit zweiHattdhabe»,
Diese Ökonomie bei den gehämmerten und getrie-benen Kunstwerken kan uns die Nachrichten der Alten vonso Vielen goldnen Statuen glaubwürdig »lachen; besonders dadie sp h » r el a ti sch e n Arbeiten ohne allen Zweisel früherals die Gußwerke sind/ den nach Paui'anias l) warder Jupiter des kearchus ;n Svarta, das älteste Werkvon Erzt, nicht gegossen, sondern gehämmert,
und die Stüke mitreist Niethen zu einem Ganzen ver-bunden.
Ich habe geglaubt, hier das.Wesentlichste der Forschuiu
i) I,. 3. c, 17.