Druckschrift 
5 (1825)
Entstehung
Seite
482
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Beilage.

„Die Maße des olympischen Zeus nach der Höh«„ und Breite habe»/ wie icl> weiß. Viele schon geliefert,„ ohne daß ich sie darum lobte; den ihre Ausmessung ist„ weit unter der Große, die man beim Anblik des Bildes„ selbst wahrnimt.

„ Der Tempel und das Bild des Zeus ist von deni, Elicrn aus der Beute, die sie durch Bestegung der Pisaner„ und deren Verbündete machten, indem sie Pisa selbst zw„ störten, errichtet worden. Daß die Bildsäule ein Werk„des Phidias ist, zeigt die Inschrift zu den Fußendes» Zeus: l)

..Phidias, Sohn des Charmi das von Athen,„hat m ich ge m a ch t. "

^orn um den Thron war der Fußboden Von schwarze»,Marmor, aus den eine Einfassung von »arischem folgte,welche das Sl aushielt, das man, um die Bildsäule Vor derFeuchtigkeit des ürts zu verwahren, umhergoß, so wie manum die Minerva zu Athen wegen Trokenheit des PlazejWasser sprizte. 2)

Die Hohe des Tempels bis an das Giebelseld war szFuß, die Breite S5, die Länge 2Z0, uud Libou an§Elis hat den Bau geführt. Das Dach bestand nicht aus ge>brauten Ziegeln, sondern aus pentelischcn Marmorplatte»,nach Art der Ziegel gehauen. Z) Da nun der glaubwürdigeStrabo erwähnt,4) Phidias habe seinen sizende» Jn>piter so groß gemacht, daß er beinahe an den Estrich desTempels reichte, und beim Aufstehen die Deke würde geh«,ben haben: fo mag das Bild mit dem Fußgestelle, wen auchH»gins Angabe von 60 Fuß nicht bernksichtigt wird,Z)in der Hohe 55 französische Fuß gewesen sein.

Auch in Elis soll Phidias nach einigen Nachrichteneinen Proceß bekommen haben; allein es ist zu wahrscheiwlich, daß jener von Athen mit diesem verwechselt worden

i) pausn». V. io,

-Z !<Z. V. l i.

Z) 5c,. V. >o,

4) VIII. ZS4.

5) k'al), 22Z,