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5 (1825)
Entstehung
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476
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Beilage.

Die erhabensten Kunstwerke der Griechen, die Min er,va im Parthenon zu Athen, der olympische Jupiter zuElis, beide von Phidias, die Juno des PolykletzuArgos, Äfku lavins des T hra f>>m e i> es zu Epidauruzic. sind von der farbigen Art Bildnerei gewesen.

Vor dem Phidias scheinen zufolge den Nachrichten, die»ns Pausanias gibt, die Statuen aus Gold und Elfe»,bei» die gewöhnliche Menfchengröße nicht überstiegen zu ha>den; jener große Künstler aber, nachdem er schon zu Pellcuein Achaja eine wahrscheinlich kolossale Minerva von Goldund Elfenbein, i) eine andere zu Platea aus der marathoni,schen Siegcsbeute, deren Körper von vergoldetem Holz, Gesicht,Ärme und Füße von pentelifchem ?Z!ar»ior, und die gan>eGröße seiner ehernen Pallas aus der Burg zu Athen gleichzewefen, 2) und diese ebengenaiite, deren Helm und Spie»die Schiffer schon am Norgebirg Sunium sahen, Z) verfertigthatte: schuf die ewig denkwürdigen kolossale Bildsäulen derMinerva im Parthenon zu Athen und des oimnpischrnJupiters zu Elis aus Gold und Elfenbein.

Es ist nicht ganz ausgemacht, welches dieser zwei Werkevor dem andern verfertigt worden und in welche Zeit Beider ^Entstehung sällt; den höchst wahrscheinlich hat PliniusinAngabe der Blüthe großer Künstler, wie He»ne zeigt, nichtsowohl die Zeit, wo sie den meisten Ruf hatten oder ihrevornehmsten Werke fchufe», beobachtet, sondern vielmehr amdere historische Epochen, die er in den Schriften sand, welcheihm zu feiner großen Conipilation dienten. So sezt er dieBlüthe des Phidias in die SZ Olvmpiade, welches die Zeitist, wo Perikles, nachdem sein Rival Kimon iin 4 Jahreder 82 Olvmpiade gestorben war, zu regire» anfing, und dieVerschönerungen in Athen Vornehme» konte, deren Leitunger dem Phidias anvertraute. 4) Um diese Zeit muß derKünstler seine Minerva aus Gold uud Elfenbein fürihren Tei»pel zu Athen begonnen haben, weil sie im Z Jahreder 87 SliMpiade fertig war, indem Perikles unter

>) ?au8aa. VII. 27.

2) 16. IX. 4.

Z) lä. I. -g.

4) plutilrcli. in ?ericl. c. ,Z.