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Beilage.
Die wenigen uns bekanten Denkmale aus dieser bedeu-tenden Zeit des Übergangs vom alten Style zum hohen möch-ten/ da man die Dauer derselben nicht genau angebe» kan,«twa solgende sei».
Die gi u sti n ian i sche sogenaiite Vestalin,!) nachAndern Juno. Sie kan unmöglich lange »ach de» oben imLB. t K. tZ §. erwähnten Denkmalen entstanden sein. Zwarnimt man weder größere Gelindigkeit noch Anniuth als anjenen altern Werken wahr/ aber der Faltenschlag ist freier,ungezwungener; ihre ruhige Gebärde, die vollern/ kräftigernGliedersormen deuten auf ein Streben nach Würde und Grö-He des Charakters. Die Bildung des Gesichts/ obgleich eSnicht viel Gefälliges hat/ zeigt einen gleichen Sin/ ein glei-ches Bestreben/ dieselben Fortschritte der Kunst. Der Fleiß,die Genauigkeit und große Strenge, mit welchen jeder einzel-ne Theil an dieser Statue vollendet ist/ lassen einen zu seinerZeit sehr tüchtigen Meister Vermuthen. 2)
Apollo in Lebensgröße/ in einem der Säle des Pala-stes Pitti zu Florenz/ steht beinahe ohne angedeutete Be-wegung anf dem rechten Beine; das linke ist ein wenig vor,sefezt; neben sich hat er eine große Lever (Ii-»I,iton). Dersanze Bau dieser Figur ist vollkommen wohl verstanden; dieBrust und besonders die Gegend um die Ribben können in die-ser Hinsicht für vortreflich gelten; auch Schenkel und Kniee, anwelchen jedoch Muskeln und Sehnen für die beabsichtigte Dar-stellung des jugendlichen Alters zu stark ausgedrükt sind. DieStirn ist kurz; hinter den Ohren fließen auf die Schulternherab lange lokige, sehr sieissig in der alten drathartigen Ma-nier gearbeitete, von dem Scheitel bis zum Naken mit einemBande umfaßte Haare. Die Augen sind zwar groß und vonguter Form/ aber sie senken stch ein klein wenig nach der Na-se hin; auch springen die obern Augenlieder nur so unbedeu-tend über den Augapfel vor/ daß keine wirksamen Schattenentstehen können/ ganz auf die, oben im SB. ^ K. jZ§.,angezeigte Weife, wie bei dem Kopfe ver Minerva des äl-tern Stiils in der Galerie zu Florenz. So sind auch die Li-Pen des übrigens wohlgebildeten Mundes nicht geösnct. ImVerhältniß zu den andern Theilen des Gesichts ist das Km
t) t^allei 'Ia Olustin. t. I. tllv. 17. lHier unter den Ab-bildungen Num. S6.)
2) tMa» vergleiche ZB. 2K. SB. SK. ä §.Z