Druckschrift 
5 (1825)
Entstehung
Seite
452
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Beilage.

Inder ersten Ausgabe, S. 277 —2S0, fährt Win-ckelman also fort: „ Einige Zeit nachher ließ der Bestzer die,„ ses Gemäldes zwei andere insgeheim nach Rom kommen , eben,„ falls in abgelöseten Stüken, deren Znsanimcnfcznng aber>, durch Kunstverständige besorget wurde. Diese zwei Stiike„ sind kleiner, und die Figuren zween Palme hoch. Das ei,» ne stellet drei tanzende weibliche Figuren, wie„ in Fröhlichkeit nach der Weinlese, vor, welche steh an-gefasset haben, und ein schon gestelletes Grupo machen:„ ste heben alle dreie das rechte Nein auf, wie in einem ab,„ gemessenen Tanze. Sie stnd nur im Unterkleide, welches^ ihnen bis auf die Kniee gehen würde, im Svringen aber>, bleibet ein Theil des Schenkels entblößet, fo wie es die Brust„ ist, uurcr welcher das Unterkleid an zwo Figuren mit einem„ Gürtel angeleget ist. Das obere Gewand, oder Peplon,„ haben zwo derselben über die Achsel geworfen, und es flie,„ get an der einen Figur, in geschlängelte Falten, nach Art„ hetrurischer Gewänder, geworfen; die dritte Figur ist ohnediefes Gewaud. Eine inänliche Figur, mit bekränzetem„ Haupte, in einer kurze» Weste, welche an eine Säule ge,„ lehnet, mit geraden Beinen und Füßen vorwärts stehet,„ fvielet lenen auf einer Schalmei? zum Tanze auf: nebe»^ demselben auf einem Basamente stehet eine Le»er. Zwifchm„ ihm nnd den tanzenden Figuren stehet anf gedachter Baseein hohes Piedestal, oder Civvus, und aus demfelben einekleine Figur, welche nicht fehr keiitlich ist, und ein indi-„fcher Bakchus mit einem Barte zu sein scheinet. Auf„ der andern Seite stehen drei Thvrsi der tanzende» Personen,„ wie a» der Mauer, und unterwärts ist ei» Korb mit Früch-„ ten, dessen Dekel abgenommen ist und hinter demselben lie>get, nebst einer umgeworfenen Flasche. Die Umrisse die,ses und des folgenden Gemäldes sind diefem fünften Stiikevorgefezet.

» Das zweite Gemälde Von gleicher Größe stellet die Fa<„bel des Erichthonius vor. Pallas, welche diefesi, Kind heimlich erziehe» wollte, gab dasselbe in einem Korbe„Verschlossen der Pandrosos, des Cekrovs Königs vo»„ Athen Tochter, i» Verwahrung. Die zwo Schwestern der,selben, welche das anvertrauete Pfand zu sehen sich nicht„ erhalten koiiten, bewegete» iene, de» Korb zu eröfnen, und«sie fahe» mit Erstaune» ei» Kind, welches, anstatt der