Druckschrift 
5 (1825)
Entstehung
Seite
446
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Geschichte der Kunst.

gebildet/ NieiaS habe die Statuen des Praxite-les mit sehr dünnen Farben überstrichen/ wo-durch sie einen größeren Glanz erhalten hatten.')

Z. 2z. Wen Pausaniaö. von diesem Künstlersaget: cs' wel-

ches der Übersczer gegeben bat: in ^in^näis ^>ui.M!,Iil>us !«t!>ris SII!V lonAC ^ilLStanlissimns, ist diesesnicht auf die Tbiere allein einzuschränken, sondernmuß überhaupt von Figuren und insbesonderevon menschlichen Figuren verstanden werden- denvon dem Worte komt die allgemeine Benennungder Maler/ her. Dieses gilt von vie-

len anderen Stellen alter Scribenten, wo das Wortvon Werken der Kunst gebrauchet wird; wie beimDio ChrysostomuS, welcher von goldenen undsilbernen Bechern redet/ und saget/ daß sie mit er-hobener Arbeit gezieret zu sein pflegen: c?-- 5c ?.«,auch hier ist Ao« nicht al-lein von Figuren der Thiere/ wie eS übersezetwird/ sondern überhaupt von Figuren zu er-klären. Eine einzige Stelle deS Philemon beimAthenäuS entscheidet dieses: den da dieser Dichtervon der Statue eines Tempels zu SamoS redet, indie jemand verliebet war/ nennet er dieselbeund AthenäuS sezet hinzu/ daß diese Statue

i, Niklas/ der Sohn des Nikomedes, war ci» Athe-nienser und Schüler des Antidotuö. (p»»,!»,. I. ,.c. 29. l. Zü. c. II. Kect. 40. 11.24.) Den H y a«

ei nthu s, welchen ?l uaustus aus Alerandria »ach Rombrachte, hatte dieser Kunstler besonders jna endlich gk>bildet, um die Liebe des Avollo zu ihm leise anzudemten. Nikias zierte mit seinen Gemälden auch ein Grab-mal. s?->u^lln. I.Z. >g. 1.7. c.22.) Me»er.

2) ?.iu5.in. !. 1. c. 29.

Z) Orat. Zo. i>. Z07.