Z6 Geschichte der Kunst.
den es sind dieselben in dem schönsten Style/ undauf das feinste geendiget.
K. 23. Ausser dem Kopfe des Seipio, vonwelchem ich im Folgenden Meldung thue/ war imPalaste Verospi ein Kopf eines jungen Helden/welchen izo der Herr von Breteu il, malthesischerGesandter zu Rom/ besizet, und in der Villa Al-bani befindet sich ein weiblicher idealischer Kopf aufeine alte bekleidete Brust von Porphyr gesezet; >)der schönste aber unter diesen Köpfen wurde der voneinem jungen Menschen in Lebensgröße sein, wel-chen der Verfasser besizet, woran aber nur die Au-gen, nebst der Stirn, das eine Ohr und die Haareunversehrt geblieben sind. Die Arbeit der Haare andiesem sowohl/ als an dem verospischen Kopfe,ist verschieden von der an den inänlichen Köpfen inMarmor, das ist: sie sind nicht, wie an diesen, infreie Loken geworfen, oder mit dem Bohrer getrie-ben, sondern wie kurz geschnittene und hernach feingekttmmete Haare vorgestellet, so wie sie sich insge-mein an mMichen idealischen Köpfen in Erzte fin-den, wo gleichsam jedes Haar insbesondere angedeu-tet worden. An denen in Erzt aber, welche nachdem Leben gemachet sind, ist die Arbeit der Haareverschieden, und Marcos AureliuS zu Pferde,und Septimins Severus zu Fuß, dieser imPalaste Barberini, haben die Haare lokicht, wieihre Bildnisse in Marmor. Der Herkules imCawpidoglio hat die Haare dik und kraus, wie amHerkules gewöhnlich ist. In den Haaren des zu-lezt genanten verstümmelten Kopfs ist eine aufferor-dentliche, und ich möchte fast sagen, unnachahmliche
Zwei weibliche Kövse von Basalt Ware» i» der Villa
Albani Man sehe 4 B. 2 K. ! S §. Me >> e v.
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