s Geschichte der Kunst.
Figuren griechischer Kunst nichts übrig geblieben ist/werden diese Arbeite» hier Übergängen.
Z. 3. Ich fange an von dem Thone/ als derersten Materie der Kunst/ und besonders von denModellen nebst der Arbeit in Gypse. Die Modellein Thon wurden/ wie noch izo geschiehet/ mit einemModellirsteken gearbeitet/ wie man siehet an derFigur des Bildhauers AlcameneS auf einem kleinenerhobenen Werk inderVilla Albani.i) Die Künst-ler aber nahmen auch die Finger mit zu Hülfe/ und
j) lDenkmal?/ Numero <86.^1
Nicht der griechische Bildhauer dieses NamenS/ son-dern O.uint us Lollius Alcamenes/ ein Römerund vielleicht blos ein Dilettant in der Bildhauerei/da er auch noch Decurio und Duumvir war. Ei-nige Altertumsforscher/ zu denen auch F e a gebort, wol-len nberhauvt bezweifeln/ daß Q. Lollius Alcame-nes sich mit der Kunst beschäftigt habe/ und behaupteniaher/ daß dieses Denkmal/ dessen im 8 B. 4 K. 5 §.weiter gedacht wird/ nur in dem Jahre/ wo er jenegenanten obrigkeitlichen Ämter bekleidet/ mit Ansvielungauf ihn verfertigt worden. Noch Andere/ und besondersMarini (Inscri?. ^Ibane, cl.4. n, >o!>. x. g6')/ wollenauf diesem Denkmale in der Hand des Alcameneskeinen Model lirstok/ sondern eine Schriftrollosehen. Fea hingegen (p. 4Z5— 4^7) und Zoega(Lassirilievi, tav. 2Z.Z sind der Meinung in Ansehung desModeliirstoks günstig. Dieses Monument wird wohlimmer Dunkelheiten in der Erklärung behalten. Meyer.
Auch Prometheus/ in der Bildung eines Menschenbegriffe»/ ist mit einem Modellirstabe in der Hand abge-bildet auf einem Carneol des stoschi schon Kabinets,und eben so eine knieende Figur aus einem Basreliefdes Mnfei Cavitolini. (LurwU ^<Zn>ir. a>niq>I^oiuan. toi). 65. ZVIvntkäuc. explic. t. 1. part. 2.
p. 24. ^IVIus. (ü.ipil.ol. t. 4. tav. 23. p. i lc). (rL.
leotti gemiuso ami>z. lilt. ti>b. Z. 11. 1.) Fea.