3 Buch / 4 Kap. 367
von den Camp an er II aber Minzen und irdene be-malete Gefäße: ich kan also von jenen nur allge-meine Nachrichten von ihrer Verfassung undLebensart gebe»/ woraus auf die Kunst unterihnen könte geschlossen werde»/ welches der ersteSaz dieses Abschnitts ist; der zweite handelt vonden Werken der Kunst der Camvaner.
K. 2. ES wird stch mit der Kunst jener beidenVölker wie mit ihrer Sprache verhalten/ welchesdie oscische war/i) die/ wo sie nicht als eineMundart der hetrurischen anzusehen ist/ von dieserwenigstens nicht sehr verschieden gewesen sein wird.So wie wir aber den Unterschied der Mundart die-ser Völker nicht wissen/ so mangelt es uns auch anUnterricht/ wen sich etwa von ihren Münzen odergeschnittenen Steinen etwas erhalten hat/ die lKen-zeichen davon anzugeben.
Z. Z. Die Samniter liebeten die Pracht,s und waren / obschon ein kriegerisches Volk/ dennochden Wohllüsten des Lebens sehr ergeben:^) im Krie-ge waren ihrer Schilder einige mit Goldes) ande-re mit Silber ausgeleget/ und zu der Zeit/ da dieRömer von Leinenzeuge nicht viel scheinen gewußtzu haben/ trug die auserlesene Manschaft der Sam-niter sogar im Felde Röke von Leinwand;^) und
alwolskische Arbeiten gehaltenen Denkmalen, die sich ge-genwärtig im Museo Borgi» zu Velletri befinden:eine kleine Schrift unter dem Titel: Lttssirilievi VolseiI» tcria 173s. iol, mit colorirten Kupiertafel» imDrnk erschienen ist. Me»e r.
1) llv, I. ic>. c> 14. n. 20.
2) Luarnlicci, Orig. ilal, t> 2, 1.6. c. 1. x, 112. Fsa,
3) dllgciulzon. in 106.
4) I^iv, I. g. c. 2g. n, 40.
!) Id. I. 10. c. 27. n. 3S.