zz6 Geschichte der Kunst.
lung eines solchen Steins im Museo Piombinofielet/ wahrscheinlich wird.
§. 18. Einer der ältesten geschnittenen Stei-ne/ nicht allein unter den hetrurischen/ sondernüberhaupt unter allen/ die bekant sind/ ist ohne Zwei-fel der bereits vorhin erwähnete Carniol im ehema-ligen stoschischen Museo/ welcher eine Berath-schlagung von fünf griechischen Helden unter densieben des Zuges wider Theben vorstellet. Dahier nur fünf Helden erscheinen/ um nicht denMangel des NaumS als eine Ursache anzuführen/könte man glauben/ der hetrurische Künstler sei ei-ner besonderen Nachricht hierin gefolget: den danach dem Pausauias^) mehr Häupter dieses Hee-res als jene sieben gewesen/ welche ÄschyluSaufführet: so können Andern weniger als siebenderselben bekant gewesen sein. Die zu den Figurengesezeten Namen zeigen den PolyniceS/ Parthe-nopauS/ AdrastuS/ T y d e u S und A m p h i a r a u S;und von dem hohen Altertume desselben zeuget so-wohl die Zeichnung als die Schrift. Den bei einemunendlichen Fleisse und einer großen Feinheit derArbeit/ nebst der zierlichen Form einiger Theile/ alsder Füße/ welches Beweise von einem geschiktenMeister sind/ deuten die Figuren auf eine Zeit/ woder Kops kaum der sechste Theil derselben gewesensein wird/ und die Schrift komt ihrem pelasgischenUrsprünge/ und der ältesten griechischen Schrift nä-her als aus anderen hetrurischcn Werken. Durchdiesen Steins kan unter andern das ungegründete
») I^> 2. c. 20.
2) Gori (Oif. als. etr. p. l32.) hat diesen
Stein zuerst bckant gemacht, und die Namen der fünfdarauf vorgestellten Helden entziffert, nämlich : T » deus,