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halten; er hieß Memnoil/^) nnd hatte dreiStatuen am Eingänge eines Tempels zu Thebeng-machet/ von welchen die eine die größte in ganzÄgypten war.
§. 12. WaS die Wissenschaft der ägyptischenKünstler betritt / sv muß eS ihnen an einem dervornehmsten Stüke der Kunst/ nämlich an Kentnißin der Anatomie/ gesehlet habe»/ welche Wissen-schaft in Ägypten/ so wie in China/ gar nicht ge-vbet wurde/ auch nicht bekant war. Den die Ehr-furcht gegen die Verstorbenen würde auf keine Weiseerlaubet haben/ eine Zergliederung todter Körperanzustellen; ja eS wurde/ wie DiodoruS berich-tet/ als ein Mord angesehen/ nur einen Schnitt indieselben zu thun. ?) Daher auch der Paraschi-
i) Vio6. 8ic. I. i. Z. 47.
Diese angeführte Stelle des Diodorus ist all-gemein als verdorben anerkant. Jablonskys Ver-änderung Memnone, 8^nt. Z. c. 5. Z. Z.) gibt einenPassenden Sin, besonders wen man auf das FolgendeX«/ Rücksicht nimt/ worauf Salma-
sius bei seiner vorgeschlagenen Lesart nicht geachtet zuhaben scheint. F e a.
Jablonskys Emendation heißt: e/va/
SV«, //.ev ^Vle^vcvc? Wesseling er-
klärt sich für Salmasius, welcheri-L las. Siebelis.
-) 1.. Kgi.
Nichts desto wcniger nimt auch Diodorus hievon denbei», Einbalsaniiren nothwendigen Einschnitt aus/ dessenGröße gesezmäßig besinnt war. Numero 26 lder Abbil-dungen zu dieser Ausgabe^ stellt ein Gemälde vor/ dasvon der Art und Weise des Einbalsamirens einen !Le>gris gibt/ uud fich aus einer von Kircher angesührtenMumie befindet. Zwei Menschen find beschäftigt, mitIliren Messern die nothwendigen Einschnitte zu machen;der eine iur Linken scheint bestimt/ die Eingeweide her-