2 Buch, 1 Kap.
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Farbe (!n Narcoticle knscs) desto mehr zu schäzensei / je seltener eS sich finde. Ein solcher Griechewar auch der berühmte PantomimuS ApolaustuSaus MemphiS in Ägypten/ den LucinS VeruSmit nach Rom brachte/ dessen Gedächtniß sich inverschiedenen Inschriften erhalten hat.
§. >5. Man will ans einer Anmerkung des Ari-stoteles' behaupten/^) daß die Ägypter auswärtsgebogene Schienbeine gehabt haben; und die mit
t) Capitolinus (in Vcro, c. 8.) sagt, daß dieser A p v-laustus von Lucius Vcrus aus Surien »ach Romgebracht worden. Sein Name war Memphis; später-hin hieß cr in Nom Agrippa mit dem Beinamen Avo-laustus. — Aus welchem Grunde ihn Winckclmaneinen Griechen nciit, möchte sich schwerlich angebenlassen. Aus seinem ersten Namen würde viclmclir folgen,daß cr nicht in Syrien, sondern in Mcmphis gebo-ren sci, was noch mehr Wahrscheinlichkeit gewint, wener derselbe M e m phis wäre, dessen Athenäus i. o.i7.».Z6)als eines inMemphis gebvrnen Ägyptiers gedenkt.
— Die Äg»ptier und Äthiopier tan-ten gern. (l.uciun.saltal. Z. lg—>g.) Nach At l>e näus (I. c.) gefielendie in Mcmphis üblichen Tänze auch den: Sokratcs.
— Von der Inschrift, welche Casaubonus in denAnmerkungen zu dcr angesührtcn Stelle des Capitoli«nus aus den Apolaustus beziehen will, hat Salma-sius das Gegentheil behauptet. Fca.
?) Drokl. scct. 14. n. 4.
s) ?iZ»o>'ius, Isiaco, LZ.
Nicht allein aus einer Stelle des Aristoteles, son?dcrn auch an dcn Figuren dcr isi sche» Tafel zeigtder genante Schriftsteller, daß die Äguvtier die Knie einwenig einwärts gegen einander, Beine und Füßehingegen auswärts oder pon einander ab, gebogenhatten. Dicfcn Fehler in der Bildung bcmcrkt manauch noch hcut zu Tage an dcn Äthiopiern sehr häufig,nnd cr ist ausfallend dargestellt au der wohlgcarbcitetenontikcn Statue eines nakten äthiopischen Knaben pon