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Geschichte der Kunst.
Zeugung einer Figur. Auf Gözen der Heide»/ dievon der menschlichen Gestalt nur allein den Kopfhatten/ deutet auch die heilige Schrift.Vierekichte Steine mit Köpfen wurden bei den Grie-che«/ wie bekant ist/ Hermä/ HaS ist: großeSteine genennet/2) und von ihren Künstlernbeständig beibehalten.
!) Pf. tZ5 N. 16.
I» dieser Stelle ist allein vom Kops die Rede. AberPs. t l Z. V. 4 — 7 werden auch Hände und Füße derGözenbilder erwähnt. Fea.
2) Lcxlac. f*eriz>>. p Zo. seq. 8»iil. V. Der NameHermes, Mercurius, dein dergleichen Steine, wieman vorgibt, zuerst sollen gesezet worden sein, wurdeauch nach dessen Herleitung beim Plato (Lrsl^-I. x. 40S.L.) jenen nichts angehen. Winckelmaii.
3) Tzetzes ((üttli.ill. >z. Iiist. 42g. V. 5gZ.) sagt, daß maneine jede Statue Herme genant habe. Fea.
beim Aristophanes (?!>c. V. l > gz.)war ein solcher Herme und einer von zwölf andern zuAthen, an welckie die Verzeichnisse der Soldaten ausgehän-get wurden, und kali also keine Säule bedeute», wiees die übersezer gegeben haben. Winckelmaii.
Die H er m e n, durch welche ursprünglich Mercuriusdargestellt wurde, verdanken vielleicht ihre Form irgendeinermystischen Anspielung, wie auch Makrobius (8awrn!>I,I. 1. c, >g.) behauptet, und Suidas (v, nebst
Codinus, (I. c. c, 2g.) Qder ihre Gestalt gehet auchdaraus, weil diesem Gott, während er schlief, Händeund Füße abgeschnitten worden, wie Servius (u6 Vir-gi>, I, S, v. iZg.) anführt, und wie man ihn auchaus einem in Musaico gearbeiteten Marmor vorgestellt
ZS. seq.) Die Athenicnser waren nach Pausauias(>.4. c. 3Z.) die ersten, welche den Hermen die O.uad-ratform gaben. Cicero I. 1. exist. S )gedenkt
eiuiger Hermen, an welchen der Tronc oder Pseilervo» pentelischem Marmor und die Köpfe von Bronze