Druckschrift 
3 (1825)
Entstehung
Seite
51
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zu den Anmerkungen. 51

§.2t. Bei den Anmerkungen über die Beklei-dung, in eben diesem Kapitel/ erinnere sich derLeser, daß ich in dein Versuche der Allegorie i)eine ungegründete Meinung über ein Heft an denRiemen der Schuhsohlen/ in Gestalt eines Kreu-zes'/ angezeiget habe. Da ich dieses schrieb/ war inNom an keiner Statue/ und an keinen Füßen/von welchen der Bildhauer Bartholomä Cava-ceppi eine merkwürdige Samlung gemachet hat/dergleichen Kreuz zu finden/ um dadurch jeneMeinung mehr zu widerlegen. Vor kurzer Zeit aberhat gedachter Bildhauer einen schönen mänlichenFuß von einer Statue/ die weit über Lebensgrößegewesen/ erhalten/ und an diesem findet sich einsolches Kreuz heft. Eben so hatte ein Kinder-kopf zwischen zween Flügel»/ wie wir dieEngel pflegen vorzustellen/ welches der Zierat ebendieses HeftS ist an den Füßen eines schönen Bak-chuS in der Villa Ludovisi/ wen die Füße beson-ders gefunden waren / auf ein christliches Bildgedeutet werden können.

Z. 22. Im zweiten Theile dieser Anme r-kungen/ wo angezeiget worden/ daß die von Pli-niuS bestimte Zeit der Blüthe großer Künstler sichinsgemein auf beigelegete Kriege beziehe/ kaii dasgriechische Sprichwort! , ge-

merket werden. ES ist dasselbe von Suidas an-geführet / aber von ihm selbst so wenig als vonandern verstanden. Dieser Seribent deutet es aufeine unverstandliche lächerliche Art aus, er saget:

muthlich von ihm selbst abgekürzt, in den Tert eiiige-riikt worden. Man sehe die wiener Ausgabe S.226/ Lund diese im 4 B. t K. L §>) Meyer,t) t§. 274,1

2) Man vergleiche ja G. d. K. S B. 2 K- 7