Druckschrift 
1 (1825)
Entstehung
Seite
115
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einer Mumie tc.

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KambyseS Zeiten; und im Diodor von Sici-lien ist ebenfalls nichts dergleichen zu finden; esist vielmehr ans seiner Nachricht/ die er von denAnstalten der Ägypter mit ihren Todten gibt/ zuschließen/ daß dieselben noch zn seiner Zeit/ das ist/da Ägypten schon eine römische Provinz war/ üb-lich gewesen.

§. 17. ES ist also nicht zu erweisen/ daß un-sere Mumie älter sei/ als die persische Eroberungvon Ägypten: und wen sie es auch wäre/ so weißich nicht/ ob nothwendig daraus folge/ daß eineSchrift auf einem Körper / der auf ägyptische Artgehandhabet worden/ ich will auch sezen/ der durchihrer Priester Hände gegangenen/ in ägyptischerSprache sein miiße.

§. 18. ES kan ein Körper vielleicht eines in ge-I wisser Maße nationalisirten JonierS oder KanerSsein. Man weiß/ daß PythagoraS sich zu derReligion der Ägypter bekennet/ und daß er sichsogar beschneiden lassend) um sich den Zutritt zuder verstekten Wissenschaft der Priester dadurch znerleichtern. Ja/ die Karier feierten den Dienstder Isis nach Art der Ägypter/ und gingen nochweiter als diese in dem Aberglauben; sie zerseztensich sogar das Gesicht bei den Opfern an die Göt-tin.

K. 19. Das Wort auf der Mumie ist ein griechi-sches Wort/ wen anstatt des - der Diphthong c- geseztwird: oder es ist hier aus Nachläßigkeit eine ge-wöhnliche Verwechselung geschehen/ die man aufgriechischen Marmorn/ noch mehr aber in Hand-schriften/ wahrgenommen hat:^) und mit eben

1) ^lex. 8trom. I. i. c. p. 364. etlit.

2) I. 2. c. 61.

3) Hloinlaucon, I. 3. c. 5. 23o. Kulm,

IXot. all1. 2. x. 126.