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1 (1825)
Entstehung
Seite
37
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der griech, Werke :c. Z7

der» ihrer Gottheiten herschen ließen. Wie großund edcl ist ihr ganzer Kontur!

K. 9S. Das Kind auf ihren Armen ist ein Kind»jber gemeine Kinder erhaben durch ein Gesicht/ auswelchem ein Strahl der Gottheit durch die Unschuldder Kindheit hervorzuleuchten scheinet.

§. öö. Die Heilige unter ihr knieet ihr zur Sei-ten in einer anbetenden Stille ihrer Seele/ aberweit unter der Majestät der Hauptfigur; welche Er-niedrigung der große Meister durch den sanften Neizin ihrem Gesichte ersezet hat.

§. too. Der Heilige dieser Figur gegenüber istder ehrwürdigste Alte/ mit Gesichts'zügen/ die vonseiner Gott geweiften Jugend zu zeugen scheinen.

K. <01. Die Ehrfurcht der h. Barbara gegendie Madonna/ welche durch ihre an die Brustgedrükten schönen Hände sinlicher und rührender ge-machet ist/ hilft bei dem Heiligen die Bewegung sei-ner einen Hand anSdrüken. Eben diese Action ma-let uns' die Entzükung des Heiligen/ welche derKünstler/ zu mehrerer Mannigfaltigkeit/ weislicherder mäülichen Starke/ als der weiblichen Züch-tigkeit geben wollen.

ß. 402. Die Zeit hat allerdings vieles von demscheinbaren Glänze dieses Gemäldes geraubet/ unddie Kraft der F,uben ist zum Theil ausgewittert;allein die Seele/ welche der Schöpfer dem Werkeseiner Hände eingeblaseii/ belebet es noch izo.

§. 103. Alle diejenige»/ welche zu diesem undandern Werken RaphaelS treten/ in der Hofnnng/die kleinen Schönheiten anzutreffen/ die den Arbei-ten der niederländischen Maler einen so hohen Preisgebend den mühsamen Fleiß eines NetscherS/ odereines Douw/ das elfenbeinerne Fleisch eines VanSer Werff/ oder auch die gelekte Manier einiger»?n RaphaelS Laudsleuten unserer Zeit: diese/