xevi, WinckelmanS
mal sandte er ihm einen Ballen arabischen Kaffeevon 200 Pfund.
Im Anfange des Jahrs l76o ging ihm der Wunschsehr im Kopfe herum/ mit der Milady Orford,die er in Floren; kennen gelernt/ eine Neise nachGriechenland zu machen. „ Wan gedächte sie die„Neise vorzunehmen? (schreibt er an Muzel-„ Stosch nach Florenz. Noch dieses Jahr?„ Nichts in der Welt habe ich so sehnlich als dieses„ gewünschet; ich ließe mir gerne einen Finger ab-„ hauen/ ja mich zum Priester der Cybele ma-„ chen/ um in solcher Gelegenheit diese Länder zu„ sehen. Ich baue auf dieselbe izo meine Luftschlös-ser. Der Himmel gebe/ daß der Grund nicht
„ sinke! ö)
' Einen großen Verdruß verursachte ihm um diese
Zeit der Befehl von der Negirung/ daß dem Apollo/Laokoon und den übrigen Statuen im Belvedere/Vielleicht auch denen im Campidogliv/ vermittelsteines DrathS um die Hüften sollten Bleche vor dieSchaam gehängt werden. „ Eine so eselmäßige Negi-„ rung ist kaum in Rom gewesen/ wie die izige ist!"ruft er im Unwillen darüber aus.''')
Seine Anmerkungen über dieBaukunstder Alten/ die ihm vor allem/ was er bisher ge-macht hatte/ wohl gefielen/5) wurden im Anfangdes Jahres 1760 beendigt; die Geschichte derKunst/ welche früher ein Handbuch gewesen/ ver-
1Z Bv. an Muzel-Stosch, v. 7 Jul. u. an BerendS,v. 26 Jul. 1765.
2) v. 8 u. g Jan. 1760.
3) Bv. an Riede sel, v. 12 Aug. <767.
4) Nr an Muzel-Stosch, v. Febr. 176«.
5) Br. an U steri, v. 16 Oct. 1762.