myn ingheseghel henghen laten vor dessen breff, de geven unde screven is na denjaren unses hern Jesu Christi vierteynhundert jar darna in deme dre unde vefftighe-sten jar, in unser leven vrouwen daghe in der vastene er er badeschop.
Nach dem Dobbertiner Diplomatarium vorn J. 1748, I S. 534 No. 103.
104. d. d. ohne Ort 1453 Mai 27. ,
Joachim von Schwerin, wohnhaft zu Schonenberg, verkauft dem Kaland St. MarienMagdalenen in der Liebfrauen-Kirche zu Parchim unter Vorbehalt des Rückkaufs einejährliche Pacht von 2 Pfund Pfenn. aus Domsühl für 25 Lübische Mark.
Ik Achim Zw er in, wanaftich to deme Schonenberghe, bekenne und betughe vorallen guden luden, de dessen breff zeen edder hören lesen, dat ik myt mynen rechtenerven verkofft und verlaten hebbe, jeghenwardighen vorkope und vorlate in macht dessesbreves to enem Steden, vasten, koften kope den erwerdighen heren des kalandes sunteMarien Magdalenen in unser leven vrouwen kerken to Parchem, alze her HinrikRomer deken, her Jolian Hintzpeter und her Nicolaus Gamrad, kemere, und den hernder gantzen meynschop des vorbenomeden kalandes beyde, ghestlik und werlik, undalle eren nakomelinghen twe punt penninghe ingheldes in deme dorpe to Dometzule,penninghe alze to Parchem ghenghe und glieve is und to Rostok, Gereke Berkrad, dedar gift teyen Lub. schillinghe enes Wittens myn, Hinrick Smyt, de dar gift sovenschillinghe enes penninghes myn, Hinrik Lemmcke, de dar gift soventeyne schillingheund enen penningh, Beneke Stenhovel, de dar gift sos schillinghe und dre penninghe,de se und alle ere nakomelinghe, de desse hoven besitten und den acker buwen, allejar utgheven und betalen Scholen to allen sunte Michaelis daghen, penninghe alze vor-screven is. Hyrvor hebben my desse erbenomeden kalandesheren tor nughe wol beret undtalt vyve und twyntich mark der vorscreven munte, de ik vort ghekeret hebbe an myund myner erven nut und behuff. Desses ingheldes und pacht schal ik und wil enwaren myt mynen erven und entfrigen vor alle ansprake ghestlikes yfte werlik undden lieren des landes vordenen und vorheghen lyke mynen andern gude. Ok moghendesse vorbenomeden kalandesheren desse pacht edder ingheld panden edder pandenlaten, wo vaken en dad noet und behuff iss, de pande to bringhende, wor se willen,ere penninghe mede to nemende to cristen edder joden sunder richte edder broke.Ok so moghen se desse ingheld vorsetten, vorkopen, vergheven gantzs edder an enemdele, und weme se dyt versetten, verkopen, vergheven, deme wil wy und Scholen dessenbreff holden und schal em zo nutt und behulplich wesen, iffte he em van worden toworden toscreven were. Den wedderkop hebbe ik my und mynen erven hyrane be-holden, den schal ik verkundighen to sunte Johannes baptisten daghe myddenzamerunde to sunte Mertens daghe, de dar denne neghest kummet, den kalandesheren edderdeme holder desses breves betalen edder wedclergheven vyve und twintich Lub. markan enem summen to enem male, penninghe alze denne best to Parchem ghenghe undgheve is, sunder afslach de jarliker pleghe bynnen Parchem to betalende. Alles dessesvorscreven lave ik Achim Zw er in vorbenomet mit mynen erven den kalandesherenedder deme holdere desses breves stede unde vast to holdende sunder jenigherleye hul-perede, dar me dessen breff mede breken mochte edder unmechtig maken, und ik OttoZic er in to ener witlicheyt unde vulbort, so hebbe wy beyde unse ingheseghele vor unsund unse erven myt witschop und willen henghen laten vor dessen breff, de ghevenund screven is na gades bort verteynhundert jar darna in deme dre und vefftighestenjare, in deme daghe der hilghen drevaldicheyt.
Nach dem Dobbertiner Diplomatarium vom J. 1748, 1 S. 542 No. 104.
50