starkende, unde wyse den vicarium an desse vorbenomeden sos mark gheldes an or-kunde desses breves. Ok wil ik myt mynen erven desse alze vorscrevenen pachtlud,energhene ane bezwaren baven ere medebure unde schalen deelaftich wesen aller tho-behoringhe unde vramen like eren anderen buren. Alle desse vorscreven stucke undeen jewelk by sik laue ik Otte vorbenomet myt mynen erven her Peter Cassow undealle synen nakamelinglien der vorbenomeden vicarien unde tho truwer hand deme pra-veste tho Dobbertin, dede nu is, unde alle synen nakamelinghen stede unde vast thoholdende ane jenigherleye hulperede efte nyghe vunde, dar me dessen breff mede brekenmochte, unde hebbe des tho groter warheyt vor my unde mynen erven myn inghe-seghel lienghet myt witschop an dessen jeghenwardighen breff, dede screven undegheven is an den jaren Cristi dusent veerhundert an deme sos unde vertighesten, dessondaghes vor pinghesten.
Nach dem Dobbertiner Diplomatarium vom J. 1748, I S. 480 No. 96.
97. d. d. ohne Ort 1446 Aug. 28.
Bürgermeister und Rathmannen zu Parchim bezeugen, dass Otto von Schwerindein Priester und Vicar zu Dobbertin Peter Cassow gegen Abtretung der Gerechtigkeit,welche dieser an drei Höfen und Hufen zu Domsühl gehabt, eine jährliche Pacht von 6Mark aus Domsühl überlassen habe. (Vgl. No. 96.)
Wy Marquard Mesterman, Hinrik Roleves, borghemestere, unde gantze rad, oldunde nyge, der Stadt Parchem bekennen tughende apenbar vor alsweme, dat an unserjeghenwordicheyt sint ghewesen de vorsichtegen lüde her Peter Cassow, prester, vicariusto Dobbertin, unde Otto Zweryn, use medeinwoner, unde Otto vorbenomet heft vor-laten her Petere unde allen synen nakamelynghen sos mark jarliker gulde unde pachttho ewighen tyden to besyttende unde by der vicare to blivende an deme dorpe Domet-zule, myt Hennyng Smede dre mark unde Hans Wytten dre mark, unde myt alle erennakomelinghen erer hove unde huven na utlude der breve darup vorseghelt. Ok herPeter, alze vorscreven, heft vorlaten Otten Zweryne unde synen erven alle pachtunde recliticheyt, de he van dersulven vicarie weghen liadde an dren hoven unde huvenan deme erghenanten dorpe Dometzule myt Hans Steenhovele, Gherke Berkrat undeHinrik Lemmeken, tho ewyghen tyden syk unde synen erven to brukende. Uthgenamenhadde her Peter vakeneghenomet wes schelynghe to deme vorbenomeden Steenhovele, Berk-rade und Lemmeke van vorghanghes brokes weghen ofte schult, dar wolde he aneunversumet wesen, unde Otte erghenomet scholde desse varlatynghe stedyghen latenvan deme erwerdighen heren unde an god vadere byscope to Zweryn. Alle desser vor-screven stukke syn wy an beyden delen beden to denkende unde to bebrevende to ewyghertughnisse umme thokomende lüde wyllen, unde des to vaster bekantnisse hebbe wy unserstadsecret lienghen laten vor dessen apenen breff, screven unde gheven an den jarender bord Cristi dusent verhundert an dem sos unde verticlighesten, amme dagheAugustini des hilghen biscopes.
Nach dem Dobbertiner Diplomatarium vom J. 1748, I S. 490 No. 97.
98. d. d. ohne Ort 1450 Decb. 31.
Knappe Otto von Schwerin, Sohn des verstorbenen Rathmanns Otto vonSchwerin zu Parchim, verkauft dem Priester Nicolaus Struving als Vicar in der Lieb-
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