Testes sunt Stephanus prepositus in Robele, rnilites Henricus advocatus in Hobeledictus de Vlotowe, (L)udolphus 1 ) de Zwerin, famidi Olricus de Bardenvlet, Wil-lekinus camerarius, Bertrammus de Malechowe minor advocatus, Hermannus minoradvocatus in Robele, Henricus minor advocatus in Wesenberge.
Nach dem Orig. im Geh; Staatsarchive zu Berlin. — Gedruckt bei Lisch, Meklenb.Jahrb. II S. 226 No. 6, zweimal bei Riedel, Cod. dipl. Brandenb. I. 2 S. 368 und 369No. 10 und in No. 11 (doch das zweite Mal transsumirt in einer Urk. vom 10. Juni 1276und mit der Jahreszahl 1223) und im Meklenb. U.-B. II S. 463 No. 1295.
23. d. d. Robele 1274 Juni 5 (nonas Junii, in die sancti Bonifacii).
D. g. Nicolaus, Henricus, Johannes, Bernardus domini de Werle einigen sich mit demBischöfe Heinrich von Havelberg in der Weise, dass sie ihren Ansprüchen an die Güterzu Freienstein und an die zwischen der üosse und Dober belegenen Güter entsagen, wo-gegen ihnen der Bischof ihre innerhalb seiner Diöcese belegenen Zehnten nebst dem LandePenzelin als Lehn verleiht.
Testes vero sunt Conra[r\dus prepositus Havelbergensis, Johannes et Petrus ca-pellani Havelb(ergensis) episcopi, Stephanus prepositus in Robele, Godekinus scriptornoster prepositus in Guzterowe, magister Hermannus et Nicolaus frater ejus, capellaninostri, clerici, dominus prior in Mirow, Henricus de Vlottowe advocatus in Robele,Johannes Owman, Ludolfus de Zwerin, Henricus et frater ejus de Holtdorp, Priz-bur et frater ejus, Zabellus de Redichstorp, Zabellus de Plawe, Yo. advocatus inWizthok, Hermannus de Plawe, Rodolfus de Boyster, Johannes de Stendal, JohannesGanttecowe, Rodolfus de Bolzceke, Henricus de Wodenswege.
Nach dem Orig. im Geh. Staatsarchive zu Berlin. — Gedruckt bei Buchholtz, Gesch.der Kurmark IV, Urk.-Anhang S. 101, bei Riedel, Cod. dipl. Brandenb. I 2 S. 261 No. 1und im Meklenb. U.-B. II S. 484 No. 1327.
24. d. d. ohne Ort 1274 Aug. 25 (VIII. kalendas Septembris).
Nicolaus d. g. dominus de Werle verkauft mit Einwilligung seiner Söhne Heinrich undJohann den Bürgern der Neustadt Röbel den jenseit des Müritz-Sees belegenen Düster-wald (silvam tenebrosam) und verleiht ihnen 2 Hufen als Eigenthum zu Stadtrecht.
Testes sunt hujusmodi rei Stephanus prepositus Robolensis, milites Reinbernusde Stocvlet, Henricus Kabolt, Ijudekinus de Zwerin, Henricus de Flotowe advo-catus in Robele, Henricus et Segebodus dicti Holtorpe, Pritzeburius et Johannesfrater suus; famuli Wlwingus magister coqiüne, Wernerus Kabolt, Olricus Cla(vi)ger,Hermannus de Havelberge.
Nach dem Abdruck im Meklenb. U.-B. II S. 495 No. 1342, welchem eine im Haupt-archive zu Schwerin aufbewahrte, im 16. Jahrh. dem Original entnommene beglaubigteAbschrift zu Grunde gelegt worden ist. — Auch gedruckt bei Rudioff, Cod. dipl. hist.
') Statt des Anfangsbuchstaben L im Vornamen Ludolphus stand im Original ursprünglich, jedenfalls in Folgeeines Schreibfehlers, ein IL und ist dieses erst hinterher durch Rasur in einen dem L ähnlichen Buchstaben verwandeltworden. Dass Ludolphus uud nicht Rudolphus als der richtige Vorname anzugehen ist, beweist die das in Rede stehendeDocument transsuinirende, unter No. 26 im Auszuge wiedergegebene Urkunde Tom 10. Juni 1276, in welcher, wie wiruns überzeugt haben, an der fraglichen Stelle deutlich Ludolfus geschrieben steht.