Anhang.
Nachrichten von solchen Schwerins, von denen die Art ihrer Zugehörigkeitzu den Stammtafeln nicht ermittelt worden ist.
1) 1178, zur Zeit Herzogs Casimir I, soll Jerus (auch Gero oder Gerd genannt) ab Osta gelebt haben,welcher als der erste Christ aus dem Geschlecht von der Osten bezeichnet wird. Als dessen Ehefrau wirdMargarethe von Schwerin genannt.
2) Sophie von Schwerin a. d. H. Hagen und Dörmte (Demnitz?) wird zu Anfang des 14. Jahrhundertsals Gemalin des Gerhard von Behr auf Bandelin und Schlagetow genannt. (Zu Taf. V.)
3) 1444 soll Lüdecke von Schwerin, der mit Margarethe von Rieben a. d. H. Gahlenbeck vermaltwar, gemeinsam mit seinem Bruder Henning das Gut Busow von den Gebrüdern von Neuenkirchen ge-kauft haben. (Nach Adelung-Sprengel'schen Nachrichten); diese Brüder müssten dann zur Linie Altwigshagengehört haben, in deren Besitz zuerst Busow erscheint (vgl. Taf. V. 95).
4) Anthonius Swerin, Camin. Dioces., ist 11. October 1504 bei der Universität Greifswald ein-geschrieben.
5) Ilsabe von Schwerin a. d. H. Spantekow war um 1515 vermalt mit Joachim von Rieben aufGahlenbeck. (Nach einer v. Pentz'schen Ahnentafel.) (Zu Taf. VII.)
6) Um 1523 war Anna von Schwerin vermalt mit Rolof von Winterfeld. (Geschichte der v. W.S. 191.)
7) Um 1529 war Magdalene von Schwerin a. d. H. Spantekow vermalt mit Henning von Hagenauf Falckenhagen; deren Tochter heirathete Hennecke v. Behr auf Bandelin und Schlagetow. (Geschichteder v. Behr).
8) 1554 war Eine von Schwerin vermalt mit Wilcken von Horn, fürstl. Fischmeister zu Lassan; zurselben Zeit etwa (1561) waren Catharina v. Schwerin vermalt mit Achim von Horn auf Ranzin, und Mag-dalene von Schwerin mit Valentin von Horn auf Griebow.
9) Zu Ende des 16. Jahrhunderts wurden bei der Universität Greifswald eingeschrieben: 1584,Laurentius Schwerin, Gritnmensis; 1592 Ditlavus Swerinius, nobilis Pomeranus (Taf. V. 85, VIII. 38?);1594 Johannes Schwerin, Wutzezensis-, 1596 Joannes a Sverin, nobilis Pomeranus (Taf. III. 32?).
10) Barbara von Schwerin a. d. H. Grellenberg (Taf. IV.) war zu Ende des 16. Jahrh. vermalt mitWedigo von der Osten auf Batewitz und Dubkewitz. Ihre Mutter war eine Blanckenburg von Petershagen.(Leichenpred. auf Wedig Adam v. Platen auf Ventz.)
11) Aus dem Jahr 1591 befindet sich in der Nicolai-Kirche zu Stralsund das sehr stattliche Porträtdes Stadthauptmanns Hinrick Swerin im Kriegerschmuck in halber Figur, mit einer Inschrift, nach welcherer 18. August 1602 im Alter von 73 Jahren verstorben ist.
12) Ambrosius Sverinus, Pyrizensit. Pom., besuchte 1602 das Stettiner Gymnasium.
13) Georgius Schwerin, ebenfalls Pyritzens. Pom. wurde 30. December 1639 bei der UniversitätGreifswald eingeschrieben. (Taf. III. 29?)
14) Nach — jedenfalls irrthümlichen — Nachrichten von Vanselow, starb 1640 Adam von Schwerin,Kurbrdb. Kammerherr und Direktor des Ukermärkischen Kreises, vermält mit Anna von Roebeln a. d. H.Friedland. Sein Sohn Johann Georg, geb. 1627 gest. 1677, war Kurbrdb. Rittmeister auf Schmarso, Da-merow u. s. w.; dessen Sohn Levin Ernst, geb. 1669, starb auf der Jagd. (Vermuthlich von der Familie
von Winterfeld.)
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15) Jungfrau Anna Margarethe von Schwerin stand 1664 zu Ducherow Gevatter. (Taf. VHI. 48und 49?)
16) 1668 marschirte ein schwedischer Oberst Severin mit einem Regiment Fussvolk durch Meklenburgnach dem Bremischen. (Frank 14, 133 Nr. 226.)
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