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2 (1878) Biographische Nachrichten über das Geschlecht von Schwerin
Entstehung
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15. Jacob Ulrich.

1679 1706.

(Aelteeter Sohn von No. 8, Vater von No. 21.)

geboren 1679, trat in Schwedische Kriegsdienste, focht nnter Carl XII und blieb als Hauptmann am29. October 1706 in der Schlacht bei Kaiisch, in welcher König August der Starke von Polen den schwedi-schen General Mardefeld besiegte.

16. Freiherr Claus Philipp.

1689 1748.

(2. Sohn von No. 8, Vater von No. 22 bis 25.)

geboren 24. März 1689, nahm 1703 Kriegsdienste, war 1704 Meklenburgischer Cornet, 1706 SchwedischerLieutenant im Dragoner-Kegiment des Gen. Lieut. Ernst Dettlof Freiherrn von Krassow, 1709 Capitain,1712 Adjutant des Reichsraths und Feldmarschalls Grafen Magnus von Steenbock, machte am 9. Decemberj. J. das Gefecht von Gadebusch mit und war bei der Belagerung von Tönningen in Schleswig, welchesSteenbock am 14. Februar 1713 einnahm. Als sich am 17. Februar 1714 diese Stadt wieder den Dänenergeben musste, ward Claus Philipp Kriegsgefangener (zu Danskarne), aber noch im selben Jahr wieder frei.1715 befand er sich in dem von Preussen, Sachsen und Dänen belagerten Stralsund, ward 1716 Oberst-lieutenant im Infanterie-Regiment Upland und machte von 1716 bis 1718 die Nordischen Feldzüge unterCarl XII mit. Er kämpfte insbesondere in den Schlachten von Lyckökyrka und Spanviks und war 1718bei der Belagerung von Friedrichshall, bei welcher König Carl XII am 11. December seinen Tod fand. Indemselben Jahr ward er Adjutant des Generalissimus Landgrafen Friedrich von Hessen-Kassel, welcher 1720König von Schweden wurde, und von welchem Claus Philipp, seit 1719 zum Oberst befördert, am 23. April1720 in den erblichen Freiherrnstand erhoben wurde. Er ward darauf 1737 Kommandeur des Garnison-Regiments in Stralsund, 1743 Kommandant von Stralsund, 1746 Generalmajor und Chef eines In-fanterie-Regiments und 1748 Kommandeur des Schwert-Ordens. Am 10. December 1748 starb er zu Stral-sund und hinterliess seinem Sohn die auf ihn vererbten väterlichen Güter Löbenitz und Kindshagen.Die Poinmerschen Lehen empfing er 1723 und 1741; 1 ' 1738 gab er seine Zustimmung zu dem Verkauf desLehngutes Wittstock. 2 )

Vermält war er seit dem 6. September 1716 mit Maria Johanna Freiin von Burensköld, ge-boren 16. December 1694, gestorben 1. November 1774, einzigen Tochter des Königlich SchwedischenGenerals der Kavallerie Jacob Freiherrn von Burensköld. Da ihr Geschlecht im Mannesstamme erlosch, sowar sie die Erbin des von ihrem Vater in Ostgothland errichteten Fideicommisses Fyllingarum, Iding-stad, Hylinge, Hulterstad, Husby, Sverkersholm, Borkhult, Gobo etc.

17. Dettlof Friedrich.

1723 1741.

(3. Sohn von No. 8.)

erscheint in den Lehnbriefen von 1723 und 1741 und gab 1738 seine Zustimmung zu dem Verkauf desLehngutes Wittstock. 3 > Von den väterlichen Gütern hatte er Beyershagen geerbt. Im Jahr 1738 stand erals Königlich Schwedischer Lieutenant beim Leib - Regiment der Königin in Stralsund und starb dortunverheirathet bald nach 1741.

18. Elisabeth Charlotte.

(Aelteste Tochter von No. 9.)

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