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2 (1878) Biographische Nachrichten über das Geschlecht von Schwerin
Entstehung
Seite
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10.

Linie Putenitz-Löberitz,

jetzt:

Husby in Schweden.

(Tafel XI.)

1. Christoph Heinrich.

15961631.

(Siehe Tafel X. 5, Vater von No. 2 bis 6.)

geboren 1596 zu Löwitz, ward am 14. Januar 1613, zugleich mit seinem Bruder Hans (Taf. X. 9), an derUniversität Greifswald eingeschrieben, 1 ) reiste 1619 mit seinem Bruder Anton Dettlof (Taf. X. 8) durchHolland und Flandern nach Frankreich, nahm vermuthlich ebenfalls in Strassburg Dienste bei der Unionund kehrte 1622 nach Hause zurück. In Folge Vergleiches 2 ' mit seinen Brüdern vom 1. September 1624erhielt er die von dem Bruder seiner Mutter, Anton von Krassow, zunächst auf diese 3 ' vererbten GüterPutenitz, Neuenhoff, Beyershagen, 4 ' Steinort, Wendorf, Plummendorf, Neuen-Rost undStormsdorff, welche im heutigen Franzburger Kreise, Begierungs-Bezirk Stralsund, belegen sind, undverzichtete dagegen auf das väterliche Erbe. Sein eben erwähnter Oheim Anton von Krassow hatte ihm1609 in seinem Testament noch insbesondere seine Bibliothek vermacht. 5 '

1625 wohnte er zu Wolgast dem Leichenbegängniss des Herzogs Philipp Julius von Pommern bei undempfing 1626 seine Lehen. 6 ' Urkundlich erscheint er zuletzt 1631 in der Vorpommerschen Hufenmatrikel, 7 'in welcher sein Grundbesitz mit 25'/ 2 Landhufen angegeben wird. Im Lehnbrief von 1673 wird er als ver-storben bezeichnet. 8 '

Er war seit 1620 verheirathet mit Sophie von Behr, Tochter des Christoph von Behr auf Nustrow,Semlow, Deufelsdorff und Löbenitz und der Hedwig geb. von Ribbeck a. d. H. Glienecke.

2. Christoph Dettlof.

- 1623 1654.

(Aeltester Sohn von No. 1, Vater von No. 7.)

geboren 1623, war Königlich Schwedischer Kammerherr und Oberstlieutenant über die Lehnspferdein Pommern. Am 26. Mai 1654 wohnte er zu Stettin dem Leichenbegängniss des Pfalzgrafen Carl Ludwigbei Rhein als Marschall bei. Er starb, wie sein Sohn, vor 1673, denn in dem in jenem Jahr ausgestelltenLehnbriefe werden beide nicht mehr genannt. 9 '

1) Album der Universität. Tom. 1. 2) U. B. II. 588, 589. 3) U. B. II. 573. 4) Beyershagen war nur Pfandbesitz.

Vgl. No. 3. 5) ü. B. II. 573. 6) U. B. II. 591. 7) U. B. II. 600. 8) U. B. II. 642. 9) U. B. II. 642.

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