für Werner von Schwerin (No. 16) und dessen Söhne bei der schon mehrfach gedachten Schenkung an dasKloster Stolp. In der letzteren Urkunde wird er Wedego der Aeltere (senior Wedego) genannt; da wirurkundlich keinem Wedego dem Jüngeren oder überhaupt einem zweiten Wedego begegnen, ist vielleichtanzunehmen, dass der in Rede stehende Wedego einen Sohn gleiches Vornamens gehabt habe, von dem erin dem citirten Documente von 1389 durch den Zusatz der Aeltere unterschieden werden soll.
32. Werner.
1389.
(4. Sohn von No. 17.)
Wir lernen ihn nur aus einem Document vom 1. Juni 1389 kennen, 1 ' der vielfach gedachten Schen-kungs-Urkunde seiner Vettern, Werner von Schwerin und dessen Söhne, in welchem er mit seinen Brüdernals Zeuge auftritt. Er war damals Knappe und führte den Beinamen Brummer. Zum Unterschiede vonihm wird der eben genannte Werner (No. 16) sowohl in dieser Urkunde von 1389 als auch schon in zweifrüheren von 1374 und 1379 als olde Werner bezeichnet.
33. N. N.
1414.
(Sohn von No. 20, Vater von No. 50.)
Es wird seiner nur im Jahre 1414 und zwar ohne Nennung seines Namens als eines Sohnes Gerd'smit dem Beinamen Bauernfeind (burevygent ) gedacht. 2 ' Er führte ohne Zweifel auch denselben BeinamenBauernfeind. Vater und Sohn waren in dem genannten Jahre Bürgen für die Vettern Balthasar und Chris-toph, Herren zu Werle.
Für einen Sohn dieses nicht namhaft gemachten Schwerin halten wir Gerd, erwähnt 1455, 3 ' welchersicher der Spantekower Linie angehörte und als Enkel Gerds dessen Vornamen wiederholen würde.
34. Oldwig. 35. Nicolaus,
1423.
(Söhne von No. 21.)
Ihr Wohnsitz war Stolzenburg. Oldwig aber hatte auch noch Antheil an Spantekow.
In den Kämpfen Pommern's mit der Mark Brandenburg um die Uckermark wurden sie des MarkgrafenGefangene, und hinsichtlich ihrer Einlösung 1423 mindestens auf 1000 Schock abgeschätzt, 4 ' Oldwig allein,abgesehen von seinem Besitz in Spantekow, auf ungefähr 60 Schock.
36. Curd (Conrad).
1414—1424.
(Aeltester Sohn von No. 23, Vater von No. 51.)
wohnte auf Spantekow selbst, war Knappe und führte den Beinamen Maus (tat Mus). 1414 war er mitseinem Vater und Bruder Bürge für die Vettern Balthasar und Christoph, Herren von Werle. 5 ' Ausserdemwird er noch einmal 1424 in einer Urkunde erwähnt, 61 durch welche eine Vicarie mit 17 Mark jährlichenEinkünften von Anclam nach Mönchow übertragen wurde. 6 Mark davon rührten von Conrad von Schwerinher, der sie zu diesem Zwecke im Dorfe Cadow für 60 Mark angekauft hatte.
1) U. B. II. 215. 2) U. B. II. 2(J0. 3) U. B. II. 327. 4) U. B. II. 280. 5) U. B. II. 260. 6) ü. B. II. 281.
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