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1 (1903) Bis zum Untergang der Hohenstauffen
Entstehung
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Besitztümer in der Weise vertauscht, daß Gottfried und Aonrad inerster Linie die Burgen und Lehen, die ritterlichen und bäuerlichenLehnsleute an sich zogen, während die geistlich werdenden Brüderhauptsächlich Liegenschaften, Wälder, Rlühlen und Geldeinkünfte über-kamen, uni sie dein Orden zuzubringen/) Es war besonders derreiche hohenlohische Besitz zu Mergentheim, der so größtenteils an denGrden kam und den Grund der Grdenskommende daselbst gebildethat.') Rechtsgültig wurden die Tauschverträge und die Schenkungender Brüder vor ihrem Gerichtsherrn, dem Bischof Gtto von Würz-burg, gemacht;") im Dezember ^2^9 fanden die Verhandlungen vorihm, den ostfränkischen Edlen und den bischöflichen Dienstmannenihren Abschluß. Der tatkräftige Bischofs) hat die Entschlüsse derdem Deutschen Grden beitretenden Brüder und die daraus sich ergeben-den Abmachungen, so gut er konnte, gefördert; seine Erlaubnis mußbei einem der Brüder, bei Heinrich, vorausgesetzt werden, da dieserbereits zuvor Domherr in Würzburg war/) Damals weilte nochAönig Friedrich ll. im deutschen Lande, das er im folgenden Jahreauf lange Zeit verließ. Der Streit um die deutsche Arone war tat-sächlich schon lang entschieden gewesen, als der Welse <Vtto im R7ai'^2^3 starb; längst hatte dieser alle Geltung im Reiche verloren gehabt.Friedrich strebte bereits wieder in den Lüden, in seine eigentliche Heimat,zurück; seine Zeit war ausgefüllt mit den umständlichen Verhandlungen,die er über seinen Aufbruch zur Aaiserkränung und zu der bereits im

2) Urk.B. Nr. 27 5. Z. 25 ff.: sie eonvsnisutes, «zuoä xretÄtns ^.MreasI,rs«Iietis Sotstriclo et Oünraäo easti-a, ksoäa, Iiominss tam militaris ciuami'usties eonciitioiris eum evnsensibus äominorum suoi-nm, a Mibus eaclem t'eoäa,tennsi'kt, sud kae korm«, reliMit, viäsliest ^noct Kotskriäus et LZünrkäus «Ion«,-verunt ^närss xropristates sudserixtas ete.; siehe ferner Nr. ZZ 5.22 Z. 22 ff.

Urk.B. Nr. 27 S. ^9 Z. 2y ff.: omuom xroprist^tsm in UerKSiitlreiin,ntruiu^ue Castrum, silva,m Xstereit, visli^vsicks in luders, st Vudsrsia xasona,telonium, iudieium st äseimam ibiäsm; siehe weiter Nr. 29 L. 22 Z. 22 und— .23 A.

Urk.B. Nr. 27—HO. vgl. vou Zallinger, Das würzburgische Herzogthuin :Uuttheilungen des Instituts für österreichische Geschichtsforschung XI.S. SS7 ff.

Urk.B. Nr. 27 S. 19 Z. 20: eoram nodis st d-rronibns tsrrv et mini-stermlibus nostris.

") vgl. über Gtto: Ztein, Geschichte Frankens I ?. 2^s ff.

vgl. Urk.B. Nr. 26, 2; der hier erwähnte Domherr zu lvürzburg ist.gewiß derselbe wie der spätere Deutschordensritter.