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1 (1903) Bis zum Untergang der Hohenstauffen
Entstehung
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zog Friedrich mit einem umfangreichen Gute in dem Dorfe Roßbrunnzwischen Würzburg und Wertheim, das er selbst von dem Bischof vonWürzburg zu Lehen trug, den Ldlen Aonrad von Weikersheim weiter-belehnte, der dieses Afterlehen dann seinerseits wieder an andere ver-gabt) Friedrich von Rothenburg war bei dem Tode seines Vatersetwa sieben Jahre alt und stand als vater- und mutterloser Waiseunter der Vormundschaft seines Vetters, des Aaisers Friedrich. Beidieser engen Verbindung zwischen dem Herzog und dem Aaiser kannes nicht verwunderlich sein, daß Aonrad von Weikersheim mit dendeinen öfters auch in der Umgebung des Aaisers erscheint, nieist zu-gleich mit dein Herzog. 5o begegnet er uns mit seinen Söhnen amkaiserlichen Hof zu Würzburg im Jahr ^53;') so ist er wohl jeden-falls mit dein Bischof Gebhard von Würzburg und dein HerzogFriedrich auf dein Feldzug des Aaisers gegeu Mailand im Jahr ^53mitgewesen, auf dein der Bischof jenes Lehen zu Roßbrunn wiederzurückerhielt, um es dem bedürftigen Aloster Oberzell bei Würzburgzustellen zu können/) und zweifellos haben Aonrad und seine Ange-hörigen wie die andern dem staufischen Hause nahestehenden «Ldel-geschlechter auch häufig an den sonstigen Heerzügen über die Alpenteilgenommen; denn Italien war der Mittelpunkt der Politik derHohenstaufen, die es als ihren kaiserlichen Beruf ansahen, für die Ver-wirklichung eines weltbeherrschenden Aaisertums ihre ganze Tatkrafteinzusetzen. In Deutschland finden wir Aonrad von Weikersheiin imNovember aus einem Reichstag zu Bamberg/) den der Aaisernach seiner Rückkehr aus Italien zum Zweck der Herstellung des innerenFriedens und der Anerkennung des von ihm aufgestellten GegenpapstesPaschalis III. hielt/) ferner auf dem hochbedeuteuden in der Geschichteseines Streits mit dem geistesgewaltigen Papst Alexander III. überaus

') Urk.B. Nr. Z.

-) Urk.B. Nr. 2.

Urk.B. Nr. Z, Seite?> Zeile 24: Mig. Iioe in exxsäioioue, Piv t'kvts, est^leäinlimnm, aotii sunt, spiseoiius 6sbstl!irclll8 «um impsintore prokeetus inean-tirmtt,tn, rsli^uit. Bischof Gebhard kehrte im Winter von ^58 auf sy nachHause zurück und starb am <7. März vgl. Stein, Geschichte Frankens I.

S. 2lo. -

'») Urk.B. Nr. ?s;. 7Z2.

°) vgl. j?rutz, Aaiser Friedrich I. Erster Band. ^87^. S. Z7o.