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[1] (1665)
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696
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Svinnen-steinsindgut vor dieGisst.

züudet/Besihehiervon ^oc^ocNm vviückium >n(Io>^-neI,!,m UI knc.UNd^,!,. VV-rkickiulN im

bericht von etlichen Bezoardischen Steinen c. iz.

Bas Xl-li. Capitel.

Vom Spinnenstein.

k>St ein weiß gräulichter Stern / hat ein Tippichett^)oder Pünctlein neben dem andern / wie eine Spinne.Man findet ihn bey den gar grossen dicken Spinnen.Smdgut vordieGisst. Vicl.VVircic!, vonBezoardl-schen Steinen.

!DasXl.IIl.C»pkel.Vom Z^rörensken.

. 'VZUilrLsoderkufonius. oder ^^exis ein Krötenstein/

Zkrotenstem ^)siud gar gemein/ und werden derselben allenthalbenwozu er nu- gefunden / sonderlich an den Wassern M Böhmenund Preussen/da treibet sie der Schwalm heranß. Jegrösser sieseyn/je mehrsiegelten. Wann sie groß undgepoltrt oder geschnitten seyn/ so gilt einer bey zwey oderdrey Thalern/ darnach erklem ist/ erseyweißlichtodergräwlicht. Wann er nnt seinen toeciizus noch umbgebentst/so hat er ein ansehen / wie ein Krotenmaul etwas spi-tzig ist.

Es hat nicht ein jedere Kröte Steine / sondern nur et-liche / und hat ihrzweene / emen anssdem KopssoderHa!ß/den andern auffdem Rücken oder Lenden. Deraussden Lenden/der ist etwas schwärtzlicht / aber der aussdem Halse der ist weWcht.Wann man sie reibet oder er-wärmet/so riechen sie. Wie man sie von den Krottenbringen soll/besihe Doch last

sie ihn wol selber fallen.

Zu Berlin werden ihr viel von den Weinmeistern inden Weinbergen gesunden. Item zu Storckkron (dasUgt g.Meilen von Coburg) unten am Mayn/unter demBischoffzu Bamberg / beym alten Weinberge findetman ihr auch viel/allein daß sie klein seyn. Wann mandieselbige bey sich trägt / so schadet emem keine Gifft/ siefty imTrincken oder Essen/wie man sagen will.

Item/wann Gisst vorhanden sey/ so soll er schwitzen.

Wann em Krötenstein gepoliret ist/ und einer von ei-nem gffttigen Thier gestoche oder gebissen wird/ so schar-re er nur unter ihm die Erde weg / und drücke den Steinaussdienewe Erde/so switzet er / denselbigen Schweißnimb/besireich den Schaden damit.

Etliche sagen / wann man den Schaden nur mir demStein anrühret oder reibet / sosollerdieGistrheraußziehen und wegbringen. Man sagt auch/wann man chneinem seugenden Weib an Halß/Hinden aussden Rückenhenge/so versuche ihr die Milch/wie dann der s

gar das Wlderspiel thut / ll!c u!zcr^c)l)kkccriculNt^cuucjzr illi^ucus. jiese lVliTalcj'ceur.I.^^^oivs.ccnc.

Etliche nennen ihn Kntcr, ats62rlko!.^n^l.lib.l6.»9.17.

Dasxi-lV.Capittl.Vsm Schianaenstein.

Schlangen- .

stein,staut oder dolubi-zrius ein Serpentittstein oder

vor die ^-^Schlangenstein / den soll eine Wasserschlange auß-Wasser- speyen.Von dem schreibt man/daß/ wann man ihn ausssucht/und eins Wassersüchtigen Bauch bindet/ so soll et der Was-vor die fersucht loß werden. Item wer ihn bey sich tragt/der sollSchlangen- ^ Schlangenstich und Gisst / und soll

(^uO^likericus.

BasXl.Vl.Capittl,

Vom Speckstein und Magneten.

Er ist weiß wie ein Speck/und nimbt eine Art vom .Ehalcedonier an sich / man findet sie umb Straß- ^ "eckjceiltbürg/ Jaspis / Chalcedoniernnd Speckstein seynofftbeysammen m einem Stein/ und wann sie also beysam-wen seyn/ so seyn sie gut / vcr die Ohumcrl r der- Wei- '^?>lderbern/dieinden Kmdesnöhten arbeiten / wann sieauff^ A^blosser Haut hangen. den Weiber.

DerMagnet wird nirgend dann im Eisenbergwerckgesunden/wo Eisenstein ist/da ist er auch / und ist nichtsanders/dann em^uicus Harris. Er zeucht das Eisenan sich / und wendet sich immer nach dem 6 rÄoa oder?c>1um lcs,rearric>O3lem , dann er auch durch dieInfiu-entz eine grosse Verwandschafft Mit den Magnetenhat.

BasX^Vü. Capittl.

Von den Granaten.

jiich undGisst.

Kappau-nensteinsKrassrundTugend.

die Schmertzen deß Haupts stillen. Es ist auch dieserStem mancherley so viel die Farbe anlanget / dann etli-cher ist grawlicht/etlicherschwartzlicht/ etlicher spreng-licht/etlicher violgraw/mit gülden Flecklein/etltch^er hatweisse Adern oder Stralen.

Das Xl.V Capitel.Vom Aappaunenstem.

l.e<^c»ri US ist derKappaunenstein/den man im Ma-^ gen deß Kappaunen findet. Wtewot etliche schrei-ben/man findet ihn auch im Magen eines gar stemaltenHanßhans/ist etwan einer Bonen groß/wer ihn bey sichtragt der soll kühn und beständig werden / so soll er auchden Durst leschen / so man ihn unter der Zungen tragt.

/^^ikuncuü seyn Granaten / sind kleine Steinlein/ Granaketi^'wann man sie findet / so sind sie schier wie em xi -,. was es füroum pullic- j daher sie auch den Namen haben bey uns ein Stem«Teutsche». Wann man sie aber schneidet und pokret/so lein und w»leuchten sie wie ein Rubin. In der Schlesien umb der siezitfinden»Srriga findet man derer viel. VVicuclu us von den Be-zoardischen Steinen cap.12.

DasXl.Vili Capitel.

l^elicro^ion.

7?Lrro^icir,)ikzälciru'. Lclipli k^lozm lud-Helitroplökt

^unccm Ist em schwartzer glatter/jedoch was er fiir

etwas bräunlichter Stein / m:r besprengten rohten ein StelltBlutstropsse/wie einegeschlagene AderpfiegerzuspNn- und wo etgen/wird in India gesunden/ und ist Nit dick. Ich hab zu sindekeinen gesehen/ der war zwey Glied oder Gelencke einesFingers lang / und zweene quer Finger breit / der wardgehalten umb -.v^Thaler/iO^.wolremeFnrsitn geben/sie bekam ihn aber nicht. ^r^l. schreibet

wunder Dkng von ihm/u lz.i6.c.41.

Das XI. IX Capitel.

Vsm

<^>s)m oder OpLlici s.rreiber man seltzamediug/

- wer ihn ancragc/der soll alles sehen/ und soll den an^dern umbstehuldu. das Gesicht nehmen. Das hab ich Opzlnz wasgleich,uol^n ))tens.yen nie vernommen. Aber das ist seine Tu-wol wahr / daß der Edelgestem Farbe an sich mmbt/die gend/auchman ihn» b-inget. Es harte der Churfürst zu Sachsen walletHert-ogAuMius/dtzm Churfui st» n zu Brandenburg/ EdelgestetilMarggrajsui Iohauni Giorgio einen verehrt/ den rrug ^e zu sichder ClMsnrst zu Brandeilbnrg allezeit an der Hand/ nimbt«der war nicht aroß / und koster gleichwol sünffhundertThaler. Es >jk der ein Sceni/der ein Bttrreijar-be hac zwischen wech und blaw/ist ein blawlichrerSrein/der allezeit nur d».>m untern Theil / dannr er auss einer ,

Banck oder Tisch ligr/leuchret wie ein Gold/ er ligt ausswelcher seite er wolle: Und wird nicht in India allein/wie etliche schreiben/ sondern auch inBergwerck >n tim-buz Uuoznze öL ?urci^ gesunden/im Klß/ schier wiedas Gold. Wann er im finstern m einem Winckel steckt/und man kompt mir einem angezündten!iecht/da er ligt/so suückelt er anß dem Fenstern Herfür daß man ihn baldefinden kan.

vii^rurem omniuni elcmcnrorun^

und ist ecn feiner artiger wunderlicher Stein. Wo nnKißuiid Bergwerck itgt / da kannian ihn semanseinecb!aw weißlichrenFarbe erkennen/uiid aii den rohten odergelben suncklenden Augen. Besche d-.rcbol ^n^Iic.I.16«c^-75.

Das I.. Capitel.

VdNt I.s2u!!-

? Hp>5l.!Z!5uIuden die Griechen cvsneum) b.e. cctU»

^jeum nennen / istelnhüpscher blawer Stein/den ^uli .wase

man in zimllcher Quantität jenseit deß Meers findet, für em

Das sind nun fast die Edelgestein die ich gesehnhab/ Steinunund von welchen ich Zeugnuß und ein wenig Nachrich -wo erzutung geben kan.WaöabernundiegemeineKcmm^an- finden«

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