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hmrer ihnen her/ sondern auch die Meisen / die fliegenden dienen ^ Bienstöckcn/ und ftessen Bienen/ wie viel sieaebassia/ der ertappen kännen / daß also mancher StockBienenden/soll umbkompt / die mustu mit einem Meesenkasten sahen/mannacb- ^derjsie nnt dem kleinen geschnittenen Rüchlein wegftellen f""gen.
Marteriref- Der Marder thut auch grossen schaden in den Hey-sen in den oder Wälden / dann er beisset löcher in die Beuten/""b srisset ihn das Honig herauß binde Dörner umb die^onia auß Söcke oderBeuten/daß er nicht dadurch kai?.
Geeren st l- Wieder den Beren weiß lch keine aryney / dann er istlen den Bie- grober Gast / niemand will gerne mir ihme zu thunnen befftia ^^en. So hat er auch grobe tatzen / niemand will sich«ack/wle iil'^ Glaube aber wol / wann man
Bas Attpzchende Buch/
hierin zufangen.
ime mit einem Rohr in das Gebürne schösse/ er solte dasHonig wol vergessen. Es sagen etliche / wann maneinen starcken scharpffen Knebelspieß neben den Baum/auffwelchen er Honig zu suchen pflegt / in die erde steckeund demselben einen Hut aufffttze/ so solle er / wann erdessen aussdem Baum gewarwird / herunter in denSpieß springen/in Meinung / daß er em Mensch sey.Am besten / man schicke ihnen die Jäger Mit einem Haus-sen Engeltschengrossen oder andern Leidhunden/und gu-ten starcken Schweinspiessen/ über den Halß / d?e kön-n ens ihme auch wol vertreiben.
Die Menschen machen auch Neste in den Stöckenwann sie hlnem kommen können / dann es will alles ireSüssigkeit schmecken. Sie dencken auch Zcmum elii)ic, kzbirarc fzciamus , Lcc. Doch lassen sie di-: Fle-dermeusezu ftieden/ dann sie haben sonst ihr Kreutz wol/fliegen sie in der Lufft / so zureissen sie die Vögel kommensie auff die Erde so zureissen sie öte Mäuse / alß unartigeMäuse und Vögel.
Das cxi.Vl. CaMt.Von den HKmMm
Kürniffett ^
soll man Hurnissen wohnen in holen Bäumen / in den
verbrennen, ^ledigen Beuten / harte bey den Bienen in ben Häu-sern oder haben jhre grosse HürnissenNester an d ieÄau-jne hinan gearbeitet/oder in denGebäwden an dre Wen-de oder Tacher. Die man eben zur selbigen Zeit/ wannRegenwekter ist/ und sie sich mnen halten rm Nest / mitFeuer verbrennen / odetmit heissen siedenden Wasserdegi?ssensoll. ?a!>scj.im ^UZutio. cax>. 7.
Du m^st alß dann mt lang warten / vnd nach iremHonigins Nest reichen oder grerffen/ dann sie schlagenemen heßlich auff die Feuste/und hat einer Nlt Beme / dssind sie Meister drciuff/ man muß jhnen aber/ will mansie tilgen/fieissig nachsehen / wohm sie fliegen/ daß manjhre Wohnung findet / tfls in einem holen Baum oderHürnissen Bienflock/ so zünde einen Strowisch an/ und verbrenne«mß den Ge- dieTeussclsköpffe alle miteinander / ttndlasse ja keinebäwdenzu einige (. yuavcum HMtjcm inrerctt) davonkommenVertreiben, dencke was sie wo! gegen dir thun würden / wann sie dei-ner so mächtig weren/ist es aber in einem Gebawde/ ssverbrenne sie mit Heissem Wasser/ sonst magstu das gan-tzeHauß wegbrennen/ mid die grossen und klemm Hor-mßken verjagen/ wie einmal ein Edelman thet / der wöl-ke als et wol bezecht war/die grossen Mäuse oder Ratzenauß sengen / stecke ein bund Stroh in O fen / daß Feuetkam zum Ofenloch herauß in Speck / und brand dasgantze Schloßweg. Wann es kompt umb Bartholo-MXi'/ so gibt sonderlich achtungauffsiedannzurselben
zeit arbeiten die Blenen auffs trewlichfle / und tragen
mt alleine die jungen / sondern auch die altenMenmHonig ein.
Das cxl.Vll. Capitek-Vsn den Nlklcksndieben oderFrve^
faltern / wie man die vertreiben soll.
Slebcund i)^?ilioocs, dieMolckendiebe soll man also vertrel-
^wenfelter ben/ bereichere nur dieBienstöcke mit Rindermlst/
zuvcrtret- ^ Mheksth / so weichen sie / wie dann auch die SM-den.
nen/Holtzwürme /und dergleichen Ober wann d5e Pap-peln beginnen relffzu werden.So zünde man die Nacht/waiiu der Monden new / und das Wetterhelle istemLlechtbe:)denSöckeman / so fliegen die Molekendiebedrin / und verbrennen inen die Flügel / daß sie.flerbenmüssen-
Das <7.1. x VIII. Capiici,
ÄSmAußlisUff/HdcrprcKuvioauiz
der Bienen.
Frühling ober ansang deß Lentzens/wann sie son-^jleukeine Narunghaben / sofallen sie vor Hungeraujfdi: drste Blütheoder Blumen der Wolffsnntch/und den samen deß Vlmeiibanms / wie die naschigmWeiber oder Kinder auff das unreineObst / dasbekvin-o,^ -met l!)ni.'n darnach wie dem Hund das graß / daß sie den >Außlanffbekommen / und heuffig weg sterben /> wo jnenNicht geboten wird man soll jnen aber alß dann Mcn-s. ffschenoder Ochsen urin in einem irdenen gesäß zu bmBienstöcken setzen/ oder die kernen auß den Granatapf-eln zerflossen/und mit Wein besprengen / oder grosse ^ 'Rossin ( wie wir es nennen / und Hlaaaz» zas zerflos-sen und Mit Wein besprengen. Davonjagt Loluwcl-!s. sollen sie wieder gesund werden.
Man soll auch alle Wolffsmilch im Felde mitWur-heln außressen / oder sie mit dem Safft oder L umnnLzlbsno s 'das denApoteckern wohlbekand ist / berei-chern/dann dardurch werden sie im 5eche wieberumd ver-härtet/ oder man sott men zerflossene Gallenavsselii witHonlge kochen/und dasse!b:ge in die Btnflöcke sprengen/öassie es geniessen / wann man auch grosse Rosinenzerflossen/mit weinbesprenget Klee/ LentsureumoderTausendgülden / und oder kuboneumzu
teutsch Steinkraut/ mit einander kochet / und denBie-mn vorsezt/ das kan innen auch grossen frommen thun«klorernlus sagt/ man soll -Vlslicoriüm , zu teutsch/Granatöpffel zu Brey machen / HoNig und saurenwein drunter mengen/ und ihnen/ vorsetzen / das soll sis«uch wolhelffen / dann das ^tzlicormm hateine vimsltnKivzm Besihe weiter von mancherley Kranckhei-ttnderBienen / Lvlumel!. lib,s.c.99. Wiemandie Hummeln tödten soll. Ooali. Üb. 15. c. 16. Ivso.
Izcob, ^ccjlerurn ^e sccrcris,-lib.8,c. 16. K 17.
Bas dl-. Capitel.
Mücken auß der Stuben und KanMM
zuvmretben°
QAß nur in der Stuben oder Kammer mit Wermuch^räuchern/und mache jhnen ein Fenster auss/ so fliegtsieallehinattß.
^Äben also durch begnadig Hulff Gottes öiesetideß vierdten theils auch zum Ende ge-bracht / Gott gebe / daß es Christlichen Hauß-wirthen viel Nutz bringe.
V
Ende deß dnMmdni Buchs.
oeco-