Den zu schneiden giöt. Man muß auch hier wer- schwerlich ist. Also hak ein Acker zu viel Feuchtig
Äten/was die Gehege vor ein Recht haben. keit wie im Äiederlallde/der ander zu viel Warme
ZäMftauff Wer einen Zam; auffein Grenze setzet/der soll und Dürre/ oder Magerigkeit/der dritte istzufttt
ihn nicht weiter hinauß oder herein setzen/als er zu- wie in Thüringen/der vicrdtc zu mösicht/sandichl/
W^rhtnauft bor gestanden / wereinHauß setzet/ dersolluber griesicht/wie dieAecker umb Nürnberg her und ab
dd«r hinttn Zween SchUch nicht mehr Raum einnehmen/ wer so fortan. Nun muß ein weiser Verständiger Ackere
eine Maller aufführet / der soll über einen Schuck mann denselbigen Acckern wi ssen zu rathen / das
nicht mehr Raumes darzunehmen. Wer einGrab Pflegen sie auch zu thun auffdiese Welse,
oder sonsten eine Grube macht/ der mag sie so tieff Ist ein Acker zu mösicht / oder naß oder gebrü-
einen Schritt darzil nehmen. Wer einen Oel- hm ihivoder machtn tieffeGraben/damik daswäs-
bäum Und Feigenbaum setzet/ der soll ihn s. Schuh serige und die übrigeFeuchligkeil darein sincke/undvon seines NachbarnGruNd un Boden sc.^n Im vom Acker wegkomme. Ist er sattdicht oder gri-
Streit wegen grosser Grentzen/ soll man eineln ü- sicht/oder sonst mager / so rathen sie ihm Mit Lehtw
ber s. SchUch nicht weichen. Befihe Lvn^snri- ^ette / Mist und dergleichen fetten Dingen / mit
num !id. 5. c.) z. Item besihe droben lM s. Buch dem Schlamm oder Koch / der auß dem Teichett
das 7z.Eap.und dasA.Buchami?. Cap. darauss geführet wird / ist r zufett/ soführenD
Das i^Xli l.CaMl. ihm mit geschleiMter Buschasche / damit die tissigs
. .. und mosige Art vergehe / und an statt dermldm
Vdn sandtchttn AtkkM» Heiden/ schöner/henlicker/ fetter Klee herfur wach^-
' ft/und aiso dem lieben Viehigen einnützlichesge-
Acckerdltfan. MsChMUß zwar bekennen / daß ich droben baldö sundes Fütterlein jahrlich bringe. IM ein roch
-dicht sollen zu A^Anach dem 25 Cap. hatte vom Sandacker et- wild 5and / wie an den beiden und Bergen Pflege?
«ll-tttst besä, sagen sollen / so haben mich ändere Materiell zu seyn / darauffkleine niedrige StreUcher stehend
tt «er en. verführet / daß ich alldar in vergesscn so zünden sie die an / und verbrennen das Reiffige
gestellet / wie wol ich im Ende deß 8. Capitels deß droffen/ daß die Wurtzeln auß der Erden mir auß-
Jch wills hier mit wenig Worten verrichten. und säen darelN/ das bringet dannein scholl Gc-
Die sandichte Aecket müsse n zu allererst besäet treidicht,
werdeN/wolvierjehenTageehe dann man dik an. Up sind Sdr eck'ch Hunden Jahren hiekM WWM»
derc Aeeker besäet / daß er in derZei- cm wenig be. Deutschland viel Wildniissen gewesen / viel Hol-
rasetDann cr hat «o MI Stjrcke nicht aisder an. andere unfruchtbare Smet/dawildt
der/ weilabctdcr Sandeine leichte Materiench ^h,Ä/Wv!ff-»nBarcNiMen gewohnetbab«
dic haben die AcketärW alle curirct.
lich den sandichten Acker Mit Rockeil besäen (dann alißgerottet/gebrennek/und also zugericht/ daß jetzü
GersteUndWaitz-tkageterMt/vi-lw-nigetan- a«Mey Lbstbäume/ Kornfelder, Wiesen Und
der gUt Kesanie/sondern Wr Rocken und Haber) Weinberge darinnen seyn/undden Einwohnertt
und darnachdenNckertinderaekernund egen / so Pjx, Nutz und ArSnim-n brinM.
cker ligen/ so treibe man ein Herde Schafe über
Mit, „NX kan. Dann soll ein Ackerartzt allen zu begegnet»
den überherstreiicn/ekwamwe^auet Mger dicke/ "'b-n wissen. Also wann Kno-Hen in die
dcrumb gelöst» / man br>nge dann die Gerfic gar
k-d-e.Ä7^ weg/ und Mff-ihMgarandM MneGeWm
Getreide drein. ^ _ .
SderführeMskaufffMdichttnÄcker/uNdste >, Also ist« auch mit der Seide Und Dotterinibald im FrüliNz Haber drein darnach über Wkv Flachs / wann ein Acker lange stachlichte Distelnser Rotken/so bringet er doppelte Zruchr h«k/die oben eine rs-he oder bräunliche Blume ha-
^ ben / so laß sie bald nach Pfingsten mit einer Sm»
Kas Xl.1 V. Capitel. seil abhauen / ehe sie Samen kriegen/ wann der A-
rker brach liget/ oder laß sie mit Wurzeln und aüWie Man andern kranckett Attkem «lißhauen und wegbringen/ sonstensämen siesich/heljftn soll» und bleiben immer im Acker. Wann mall Ro-
cken oder ander Getreidichk binden will / so stechestkckttsottavck A>Ie immer ein Mensch mehr Zuneigung zu siesehr. Die Turteltauben halten sich gerne dar^^deNKranckheitenhat/dann ein ander/sinke- bey/dann sie essen den Samen gerne,mal einem die Flüsse / dem andern die Hitze oder DaruMb kan man sie nach Pfingsten beytteÄica oder Schwindsucht/ dem dritten die Fet- selben Disteln Mit einem Netze felN fangen. Wersigkeit / dem vmdten der Sand oder Grieß be- viel ÄueM im Acker Hat / der ege deNjelb ett umb/
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