Druckschrift 
[1] (1665)
Entstehung
Seite
147
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Den zu schneiden giöt. Man muß auch hier wer- schwerlich ist. Also hak ein Acker zu viel Feuchtig

Äten/was die Gehege vor ein Recht haben. keit wie im Äiederlallde/der ander zu viel Warme

ZäMftauff Wer einen Zam; auffein Grenze setzet/der soll und Dürre/ oder Magerigkeit/der dritte istzufttt

ihn nicht weiter hinauß oder herein setzen/als er zu- wie in Thüringen/der vicrdtc zu mösicht/sandichl/

W^rhtnauft bor gestanden / wereinHauß setzet/ dersolluber griesicht/wie dieAecker umb Nürnberg her und ab

dd«r hinttn Zween SchUch nicht mehr Raum einnehmen/ wer so fortan. Nun muß ein weiser Verständiger Ackere

eine Maller aufführet / der soll über einen Schuck mann denselbigen Acckern wi ssen zu rathen / das

nicht mehr Raumes darzunehmen. Wer einGrab Pflegen sie auch zu thun auffdiese Welse,

oder sonsten eine Grube macht/ der mag sie so tieff Ist ein Acker zu mösicht / oder naß oder gebrü-

einen Schritt darzil nehmen. Wer einen Oel- hm ihivoder machtn tieffeGraben/damik daswäs-

bäum Und Feigenbaum setzet/ der soll ihn s. Schuh serige und die übrigeFeuchligkeil darein sincke/undvon seines NachbarnGruNd un Boden sc.^n Im vom Acker wegkomme. Ist er sattdicht oder gri-

Streit wegen grosser Grentzen/ soll man eineln ü- sicht/oder sonst mager / so rathen sie ihm Mit Lehtw

ber s. SchUch nicht weichen. Befihe Lvn^snri- ^ette / Mist und dergleichen fetten Dingen / mit

num !id. 5. c.) z. Item besihe droben lM s. Buch dem Schlamm oder Koch / der auß dem Teichett

das 7z.Eap.und dasA.Buchami?. Cap. darauss geführet wird / ist r zufett/ soführenD

Das i^Xli l.CaMl. ihm mit geschleiMter Buschasche / damit die tissigs

. .. und mosige Art vergehe / und an statt dermldm

Vdn sandtchttn AtkkM» Heiden/ schöner/henlicker/ fetter Klee herfur wach^-

' ft/und aiso dem lieben Viehigen einnützlichesge-

Acckerdltfan. MsChMUß zwar bekennen / daß ich droben baldö sundes Fütterlein jahrlich bringe. IM ein roch

-dicht sollen zu A^Anach dem 25 Cap. hatte vom Sandacker et- wild 5and / wie an den beiden und Bergen Pflege?

«ll-tttst besä, sagen sollen / so haben mich ändere Materiell zu seyn / darauffkleine niedrige StreUcher stehend

tt «er en. verführet / daß ich alldar in vergesscn so zünden sie die an / und verbrennen das Reiffige

gestellet / wie wol ich im Ende deß 8. Capitels deß droffen/ daß die Wurtzeln auß der Erden mir auß-

Jch wills hier mit wenig Worten verrichten. und säen darelN/ das bringet dannein scholl Gc-

Die sandichte Aecket müsse n zu allererst besäet treidicht,

werdeN/wolvierjehenTageehe dann man dik an. Up sind Sdr eck'ch Hunden Jahren hiekM WWM»

derc Aeeker besäet / daß er in derZei- cm wenig be. Deutschland viel Wildniissen gewesen / viel Hol-

rasetDann cr hat «o MI Stjrcke nicht aisder an. andere unfruchtbare Smet/dawildt

der/ weilabctdcr Sandeine leichte Materiench ^h,Ä/Wv!ff-»nBarcNiMen gewohnetbab«

dic haben die AcketärW alle curirct.

lich den sandichten Acker Mit Rockeil besäen (dann alißgerottet/gebrennek/und also zugericht/ daß jetzü

GersteUndWaitz-tkageterMt/vi-lw-nigetan- a«Mey Lbstbäume/ Kornfelder, Wiesen Und

der gUt Kesanie/sondern Wr Rocken und Haber) Weinberge darinnen seyn/undden Einwohnertt

und darnachdenNckertinderaekernund egen / so Pjx, Nutz und ArSnim-n brinM.

cker ligen/ so treibe man ein Herde Schafe über

Mit, „NX kan. Dann soll ein Ackerartzt allen zu begegnet»

den überherstreiicn/ekwamwe^auet Mger dicke/ "'b-n wissen. Also wann Kno-Hen in die

dcrumb gelöst» / man br>nge dann die Gerfic gar

k-d-e.Ä7^ weg/ und Mff-ihMgarandM MneGeWm

Getreide drein. ^ _ .

SderführeMskaufffMdichttnÄcker/uNdste >, Also ist« auch mit der Seide Und Dotterinibald im FrüliNz Haber drein darnach über Wkv Flachs / wann ein Acker lange stachlichte Distelnser Rotken/so bringet er doppelte Zruchr h«k/die oben eine rs-he oder bräunliche Blume ha-

^ ben / so laß sie bald nach Pfingsten mit einer Sm»

Kas Xl.1 V. Capitel. seil abhauen / ehe sie Samen kriegen/ wann der A-

rker brach liget/ oder laß sie mit Wurzeln und aüWie Man andern kranckett Attkem «lißhauen und wegbringen/ sonstensämen siesich/heljftn soll» und bleiben immer im Acker. Wann mall Ro-

cken oder ander Getreidichk binden will / so stechestkckttsottavck A>Ie immer ein Mensch mehr Zuneigung zu siesehr. Die Turteltauben halten sich gerne dar^^deNKranckheitenhat/dann ein ander/sinke- bey/dann sie essen den Samen gerne,mal einem die Flüsse / dem andern die Hitze oder DaruMb kan man sie nach Pfingsten beytteÄica oder Schwindsucht/ dem dritten die Fet- selben Disteln Mit einem Netze felN fangen. Wersigkeit / dem vmdten der Sand oder Grieß be- viel ÄueM im Acker Hat / der ege deNjelb ett umb/

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