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«ieäl^ ^ istschicr wie
^Cliüs v0MAj)ellcncjc>. daß es die
Erde eröffnet/ damit es alles femherdnrch grünen kan -/ ItemibieA Bäume / daß sie außsc!»lagen/Blätter und Blüte bekommen/
HUI cltlpil/ümus P5rru8 üidoiUilv^
Drumb haben sie ihn auch vor Zei-ten mit einer Blumen in der Hand gemahlet/daß in demMonatviel Blumen auß der Erden Wachsen. Etlichewollen er Heisse ^ sinl- s > ^uzsi von der Ve^erc,
welches die Griechen nennen / c^uocl veuu-
Nec ccn-zm. daß sie die Erde schön schmücket und zieret/oder daß der Monat vor Zeltender Vcncn istzugeeignetworden / wie VVlälU8 iu ^lim» Ilkro kutiol'amschreibet. ..
Harris erac^rimu; ^lentiz, Venerisczuslecunäus,
Allein dieser parcu 8 rerum ve^ecaizlium ist nicht al-lem Geschlecht der Erden gewachses auff eine zeit verorwnetworden/ daß sie zugleich/oder Mit einander gebärensollen / sondern ein jedes empsähet und gebieret zu selberZeit/ wie denn auch das Geflügel und die Thier.
DieLimbrisagen/^prUi; sey ^üsii operel ober c»p-tel,o per eliis c^ui zpcnr, i,cl elt 10 i c uc lu m in um,^uoä Lc su^rs!ll Ivlarrio movimus, uucjcettHeld/^e-ros, virexcclleos, sälummumforriruciiriis pro^retlus»kilelimou8. Limdli vocavr^uuc klensemu^rü,<^uo6 inrec meales, ^uiteUurem rccluäuuc> lic e»ccl-icllrillimuz.
V ll s In dem Monat scheidet sich Winter und Sommer/^pmemusst beginnen sich alle Creaturenzu paren und zu
^^'^gatten/ und ist böse Wetter / und eine böse schädlicheLuffc. . .
Vom ^auro oder Stier,fünffzehenden Tag dieses Monden gehet die
s? r i I i 5der April!hat zo.Tage.
Wenn dieSonne inIzumm
MM dieSonne imSommeramwarme-sien schei-net.
Den . ^ ^
Sonne in ?aurum das ist ein indisch kalt und truckenZeichen/ doch mastig. Item/ es istem weiblich natür-lich mitnächtlg / melancholifth und scharpffes Zeichenwelches über den Halß und Kehle deß Menschen regieret.
Von der Sonnen LVärme in diesem
und etlichen solgendenMonaten.
Hie ist zu Metcken/daß die Sonüe im ^pnl> u-vio, ^ulio, und ^uAutto, wärmer scheinet / denn sonstzur andern Zeit im gantzen Jahr/ auß Vrsach daß sie zurselben Zeit am höchsten ist/ und/ am nehesten bey uns
alißHen Lsziiimen^üzus iül ^o^ecs'e^morio <cfcchren/es wachsen und nehmen auä) zu im Leibe deß Menschen/zu d^ftr Zeit das Blut und das Vud mag
man such in dieftm Monat ojs< haben.
In diesem l!NHnar gehören diese Ve-rß-.L41.0^0N TL^U5alias
LZ.L8l.Lii. , ^l^äicüs Lorllccntls.
?ic>Ü6ca in rerrs urcrescir usruia,
?ur^or, Lc s.u^mernüm lic cjüo(jue lzn^uis^UllL i^icur miuuzs.lic fruvi, rurs ,
lnseÄ^re fers8ziulc7? .rgrc» lere,
Das ist-
Wiesich dre Natur im Erdreich regt/
Also das Blut wächst/und sich bewegt/
Drumb laß nn wfft / haltMasiig dich/Spatzier/jag/ impff/ säe/ das Erdreich bnch.
kn^-Zlc vini leurz? revocar rcllun 8 ^s>rili8>,
^ uoc^rism telluis s?erquc^c>rsc!t cuciz.1°uuc incus li^ncaucIA ms^lSjüinr^Ue omQiÄ^IlxnAjLoiverc 5s vcnrer» uns zpenre juber.
Wie jetzt die Erd jhr Vngestalt verleurt/
Also das Blut wächst/und sich verneurkDrumb beweg den Leib und Aderlaß/
Purgier/ in Speiß und Tranck hall maß.Schleim/Rotz/böß Feuchtung von di? führen/
Doch thuedich zuvor wol PurgirN»
Ieem.
I^ioc^rolzar ir> Vcrc, virc8 ^priiiz iisbercKLinAg tLosleuUruri ^><zri ruvc3jzenur>tur.In <zuc»lc^Ij)clclrcor^us, szizoUlL ^uoc^üecreLcir,Lr^o lol?erur vcdrcr, crUor sc mmuscur,
Mlerck anch dieft.
Aprill zieret daß Erdreich fein/
Mit schönen Kräutern und Blümelein /
Drumb Mediän laß/ schrepffen wol/Man purgieren/und sich bewegen soll»
Item.
Bethomen und Müntzensafft/
selben Zeit am höchsten ist/ und/ am nehesten beyurw Stärckts Haupt/ und geben dem Magen krafft/stehet». Drumb hat sie auch zur selben zeit vielmehr und Gesaltzen Fisch / und Hering meyd/^ri-pi'v'TNnrckiiu^ / dieweil sie aucb in den silNN^)lM->
starcker Würckung/ dieweil sie auch in den sünffHim-lischen äoäecarcmczni s laufft/ als im Stier / Zwilling/Krebs / Löwen und Jungfrauen /so mehrentheils tru-ckene/ warme und heisse Zeichen sind / und ihre Stralen/gerade unter sich auff die Erden fallen last / daß ste fastgedoppelt werden/ und gedoppelte Kräffre bekommen.
VonGefimdheit.
WieimA« In diesem Monat soll man welcye<speise/als Lamb-
pnl die Ge-lein oder Hammelfleisch / kleine Backfischlein / ?c.sundheitin brauchen und guten Tranck zu sich nehmen / der demacht zu neh- Menschen einen guten Leib gibt/ als guten Wem/ son-men. derlich Wermuthbier oder Wermuthwein. Rerttch undCompost /soll man nicht überflüssig brauchen / denn siesind em Vrsprung aller bösen Flüsse. Man mag m demMonat die Medianader lassen. So mag man auch wolKöpsse setzenIm ansang deß Aprills / wenn das unge-stumme windige / schlossige und Negenwetter eintritt/das man sonst das ungestümme plauderische Apullen-wetter nennet/ da erregen sich mancherley Kranckheitenbeyden Leuten/sonderlich/ was Cacksriosi, ^pople-Qici. uud dergleichen Leuthe seyn. Drumb sehe sich daein jeder vor / daß er solchen Kranckheiten in der Zeitbegegne und vorkomme.
Auch lsis m diesem Monat gut / daß man den Leibwol übe und bewege / wie im fahren nnd tragen geschieht.So ist auch gut Aderlassen an allen Oertern deß Leibsaußgenommen am Halß und der Kehlen. Item dieLungader/ sonderlich ist gut Aderlassen / wenn der Mon-1)0? den tm rauro ist / ,md dtß kan man alle Jahr leichtlich
Aderlassen
MimA-
prtll.
Auch Rettich Kompost bringend leyd.
Item»
Ietzund wachst alles mit Gewalt/
Drumb brauch Artzney so wirstu alt.
Schleim/böse Feuchten von dir führ/
Durch Schweißbad auch dein Hauptpurgier.
Item.
ImMeyenArtzney/Krauterbad gut/
Von Haupt und Leber lassen Blut.
Salat/ gewürtzte Speiß/ und Wein/
Salbey und Fenchel stärcken fein.
Weil die Nachtigalsinget wol/
In Gatten man spatzieren soll.
palmtag.
Ist der Tag schön und hell / so bringet es gerne eingut fruchtbar Jahr.
Vom Gewitter deß Monats-
In diesem Monat seynd die meisten Winde/Regen Aprillen-«ndungewitter im gantzen Jahr/ denn in diesem gehen Wetter / wa-zugleich mit der Sonnen auff die p lej^es, rumb es un-
kTijlUNd Oiiomis ttcllX, welche allezeit / oderjage- bestandig,meinlich /svlche Vngewitter verursachen / wenn sie mitder Sonnen auff oder mdergehen / oder gegen jhr überstehen/ wenn sie dch Morgens auff / oder deß Abendsmdergehet.
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