hm/ Miedern ci«so da er auffeinem Hswhauffen saß/ ovcn habcn sie ihren Nahmen?
undsolcenunverbrandtwcrdcn/deuihalff^ein Gelt undReichthumb Nicht/er hätt zMscben verbrennen müssen/wenn chn der König Nicht wieder voin Holyhauffen ge-nommen hätte Und jenes Weib/das über den Seefuhr/und warffeinen Ring ins Wasser / und sagte / wenn derRn»g wieder funden würde / so würde sie arm werden.Diese stunden m dene Gedanckcn/ ihr Reichthumb wereunaußschöpfflich. Aber wa» geschach ? Nach etlichenIahren gehet sie zu Stralsunde/im Lande zuMeckelburg<iujfdenFift!)marck / und kaufstemen Hecht/ m dessenBauch findet sie ihren Ring/als sie ihn teissen ließ.Dar-über erschrickt sie / daß sie gar verblasset / und wie sie ihrselber propheceyet/so widerfuhr ihr / denn sie hernach in«usserste Armut gerahten. Dieser einige Verß solte solcheeIzros alllM0 5 demütigen.
Oicirczuebssrus,
Warumb^.Wochenw jedemMonat.
vdicum aemo lu^rema^ue tuners äebcr»
Es darffsich niemand rühmen/
Daßsem Glück stehe auffBlumen zEs fallt ein Reifiem über nacht/DasbemmbtdemBlümlein/ Ruch/ Färb undKrafft.
in.
N?an»mb seynd vierN?schm in einem
jedern Monat.
Das macht der Schein deß Monden / die «P«'--«?. die4 .Thell deß Mondenschems. Denn im ersten Viertel ist
er^-!»s-^5,1.unzcuz,limiIis^unX)tlmiIl8 l.uaXfzIca-ru 3. Daß er erstlich im i .Viertelmit seinem Glantz ist/Wie einSichel/das ist l. Ulla corlliculacz.fzlcsrg.r. Dar-nach wird er Aibbolz und clillcÄZzill 6uc> äl-wenn derhalbeMonatist / und nimbt dar-nach zu/diß er wird / der volle Monde/mitdem vollen Schein: Das ist die andere ? Kalis oder ax».xzrjrio,oderdasanderViertel. Das2.ViertelbißdekMond das volle Liecht bekommet. Folgetdas z.Viertel/wenn der Schein oder Liecht deß Monden wieder abmm«met / und wiederumb »ibbolz wird / das ist das dritteViertel. 4 Folget endlich das letzte Viertel/biß er denSchein wieder gar verleuret. In einem jedern Monatgeschichr eine sonderliche Verenderung der Feuchtigket-ten/in deß Menschen Leibe.
Mo hat Gott die Woche verordnet
und eingesetzt? Und warumb?
Exov.aM lö.v.y.SecheTagesoltdu arbeiten / undder Siebende soll dein Ruherag seyn / das ist der Sab-bath oder Ruhetag: Gott aber hat die Wochen darumbverordnet/daß sieden Monar messen sollen. Denn 4.Wochen machen einen Monat. Em jede Woche hat 7.Tag/ drumbnennensdic!ateinel;>eprimÄllÄM,lcxrimsm xarrem Inllslislllx,
IV.
U?»e viel Tchge h«,r eine
Sieben.Drumb heist sie auch Seprimsoa oder
läoniÄL,
welches ist der fürnembste Tag
m der Wochen?
^umehmste Der Sontag. Den einigen Tag der aantzen WocheTagmdkr hatS°r-g-s-gn^ - -
Wochen.
^ Me vielSmnde hat eine Wochet'
Stunden in
einer Wo- Hundert und acht und secbtzig. Unter denen begehretchea/wie Gott nur eine Stunde zu seinem Gottesdienst von uns/viel. hiß kan er nicht erhalten.
WochenVerord-nung Got-tes.
In Lateinischer Sprache/von den Planeten.
Denn der Montag vom Monden a l^una, der Dien- Tage woherfrag vom ö4glrc,dle Mitwoch vom ^c rcui io> der Don- sie ihrenmrstagvomsovc, der Freyrag von der Venere, czuaü Namen Ha-der Veneris Tag / oder von Freyen oder Freytag/ dennam Freytag Nachmittag haben die Iüden angefangenden Sabbath zu feyren / da haben sie Feyerabend ge^machtvon ihrer Arbeit/und haben gesasn r u-id gedettck/aber darnach hat der Teuffcl eine Venuszeit darauß ge-macht / haben an dem Tage Unzucht getrieben/ wie dieWidertäuffer noch ihun / denn der Sabdath war ihrSontag/wie auch der Iüden.Der Sonnabend vom 6».rurnv.Sontagvon der Sonnen.
Die Teutschen Namen der Winde / Monaten und
Tage/die wir noch heute im Gebrauch haben/hat Lavo-
!us . der erste teutsche Käyser / erstlich erdacht
und erfunden.
DieSchifflemhe und Handeler zu Meer und See-farth/ wegen zuträglicher Schiffung und Seglung zeh-lenz2 .Wmde/Als 5 .vomMorgen/ i.Ostnordost .2 .Ostzu Norden.z.Ostenwind ,4 .Ostsuden .5 .Osi sud Ost.
s..
Auchs.vonMittag/ l.Sudost/ 2 .GudenzüOsten/z>Sudwmde /4 .Suden zu Westen. 5 .Sudsudwest>
ß-
Auch.s.vomAbend/ i.West Sudwest. i.WestenzuSuden. z.Westwinde/ 4. Westen zu Norden. ^.WestNordwest»
Auch 5.V0N Mitternacht/ i.Nord Nordwest/ ^.Nor-den zu Westen/ z.Nordwinde. 4 .Nordenzü! Osten.F-Nordnordost»
Darnach haben sie zwölff Mittelwinde / Als z.zwt-fchen dem Auffgange / und Mittage. !. Sud zu Osten/A.Sud Östen/z.Sudostzu Suden.
Auch zwischen dem Mittage und. Nidergange/i.Sudwest zu Suden. Sudwest. z.Sudwest zu We^ftcn.
Auch z.zwischen dem Nidergange/und Mitternacht/l. Nordwest zu Westen. 2. Nordwest. ^.NordwestzuNorden.
Auch zwischen der Mitternacht und Auffgang /z.NordostzuNorden .2 .Nordost.z.Nordostzu Osten.
Zu welcher Iahrszett aber solche Winde blasen / auchunter allen die Westen / und Sudenwinde am schädlich-sten zu Meer und Seefahrt seyn/ wissen die versuchtenSchiffleuch am besten.
Don den 16.Minden der Gelehrtött
und Ackerleute.
Von den ^lamen^der drey warmen/
und trockenen Morgen oder OstenAngelwmde,
l.Nordost/tvehetvon dem Auffgang deßSommers.
^.Ostwind /kommether/ gerade von Auffgang deßientzen.
z.Ost Sudost / bläset von dem AussganK deß Win^tere»
Von