Druckschrift 
[1] (1665)
Entstehung
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20
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hm/ Miedern ci«so da er auffeinem Hswhauffen saß/ ovcn habcn sie ihren Nahmen?

undsolcenunverbrandtwcrdcn/deuihalff^ein Gelt undReichthumb Nicht/er hätt zMscben verbrennen müssen/wenn chn der König Nicht wieder voin Holyhauffen ge-nommen hätte Und jenes Weib/das über den Seefuhr/und warffeinen Ring ins Wasser / und sagte / wenn derRn»g wieder funden würde / so würde sie arm werden.Diese stunden m dene Gedanckcn/ ihr Reichthumb wereunaußschöpfflich. Aber wa» geschach ? Nach etlichenIahren gehet sie zu Stralsunde/im Lande zuMeckelburg<iujfdenFift!)marck / und kaufstemen Hecht/ m dessenBauch findet sie ihren Ring/als sie ihn teissen ließ.Dar-über erschrickt sie / daß sie gar verblasset / und wie sie ihrselber propheceyet/so widerfuhr ihr / denn sie hernach in«usserste Armut gerahten. Dieser einige Verß solte solcheeIzros alllM0 5 demütigen.

Oicirczuebssrus,

Warumb^.Wochenw jedemMonat.

vdicum aemo lu^rema^ue tuners äebcr»

Es darffsich niemand rühmen/

Daßsem Glück stehe auffBlumen zEs fallt ein Reifiem über nacht/DasbemmbtdemBlümlein/ Ruch/ Färb undKrafft.

in.

N?an»mb seynd vierN?schm in einem

jedern Monat.

Das macht der Schein deß Monden / die «P«'--«?. die4 .Thell deß Mondenschems. Denn im ersten Viertel ist

er^-!»s-^5,1.unzcuz,limiIis^unX)tlmiIl8 l.uaXfzIca-ru 3. Daß er erstlich im i .Viertelmit seinem Glantz ist/Wie einSichel/das ist l. Ulla corlliculacz.fzlcsrg.r. Dar-nach wird er Aibbolz und clillcÄZzill 6uc> äl-wenn derhalbeMonatist / und nimbt dar-nach zu/diß er wird / der volle Monde/mitdem vollen Schein: Das ist die andere ? Kalis oder ax».xzrjrio,oderdasanderViertel. Das2.ViertelbißdekMond das volle Liecht bekommet. Folgetdas z.Viertel/wenn der Schein oder Liecht deß Monden wieder abmm«met / und wiederumb »ibbolz wird / das ist das dritteViertel. 4 Folget endlich das letzte Viertel/biß er denSchein wieder gar verleuret. In einem jedern Monatgeschichr eine sonderliche Verenderung der Feuchtigket-ten/in deß Menschen Leibe.

Mo hat Gott die Woche verordnet

und eingesetzt? Und warumb?

Exov.aM lö.v.y.SecheTagesoltdu arbeiten / undder Siebende soll dein Ruherag seyn / das ist der Sab-bath oder Ruhetag: Gott aber hat die Wochen darumbverordnet/daß sieden Monar messen sollen. Denn 4.Wochen machen einen Monat. Em jede Woche hat 7.Tag/ drumbnennensdic!ateinel;>eprimÄllÄM,lcxrimsm xarrem Inllslislllx,

IV.

U?»e viel Tchge h«,r eine

Sieben.Drumb heist sie auch Seprimsoa oder

läoniÄL,

welches ist der fürnembste Tag

m der Wochen?

^umehmste Der Sontag. Den einigen Tag der aantzen WocheTagmdkr hatS°r-g-s-gn^ - -

Wochen.

^ Me vielSmnde hat eine Wochet'

Stunden in

einer Wo- Hundert und acht und secbtzig. Unter denen begehretchea/wie Gott nur eine Stunde zu seinem Gottesdienst von uns/viel. hiß kan er nicht erhalten.

WochenVerord-nung Got-tes.

In Lateinischer Sprache/von den Planeten.

Denn der Montag vom Monden a l^una, der Dien- Tage woherfrag vom ö4glrc,dle Mitwoch vom ^c rcui io> der Don- sie ihrenmrstagvomsovc, der Freyrag von der Venere, czuaü Namen Ha-der Veneris Tag / oder von Freyen oder Freytag/ dennam Freytag Nachmittag haben die Iüden angefangenden Sabbath zu feyren / da haben sie Feyerabend ge^machtvon ihrer Arbeit/und haben gesasn r u-id gedettck/aber darnach hat der Teuffcl eine Venuszeit darauß ge-macht / haben an dem Tage Unzucht getrieben/ wie dieWidertäuffer noch ihun / denn der Sabdath war ihrSontag/wie auch der Iüden.Der Sonnabend vom 6».rurnv.Sontagvon der Sonnen.

Die Teutschen Namen der Winde / Monaten und

Tage/die wir noch heute im Gebrauch haben/hat Lavo-

!us . der erste teutsche Käyser / erstlich erdacht

und erfunden.

DieSchifflemhe und Handeler zu Meer und See-farth/ wegen zuträglicher Schiffung und Seglung zeh-lenz2 .Wmde/Als 5 .vomMorgen/ i.Ostnordost .2 .Ostzu Norden.z.Ostenwind ,4 .Ostsuden .5 .Osi sud Ost.

s..

Auchs.vonMittag/ l.Sudost/ 2 .GudenzüOsten/z>Sudwmde /4 .Suden zu Westen. 5 .Sudsudwest>

ß-

Auch.s.vomAbend/ i.West Sudwest. i.WestenzuSuden. z.Westwinde/ 4. Westen zu Norden. ^.WestNordwest»

Auch 5.V0N Mitternacht/ i.Nord Nordwest/ ^.Nor-den zu Westen/ z.Nordwinde. 4 .Nordenzü! Osten.F-Nordnordost»

Darnach haben sie zwölff Mittelwinde / Als z.zwt-fchen dem Auffgange / und Mittage. !. Sud zu Osten/A.Sud Östen/z.Sudostzu Suden.

Auch zwischen dem Mittage und. Nidergange/i.Sudwest zu Suden. Sudwest. z.Sudwest zu We^ftcn.

Auch z.zwischen dem Nidergange/und Mitternacht/l. Nordwest zu Westen. 2. Nordwest. ^.NordwestzuNorden.

Auch zwischen der Mitternacht und Auffgang /z.NordostzuNorden .2 .Nordost.z.Nordostzu Osten.

Zu welcher Iahrszett aber solche Winde blasen / auchunter allen die Westen / und Sudenwinde am schädlich-sten zu Meer und Seefahrt seyn/ wissen die versuchtenSchiffleuch am besten.

Don den 16.Minden der Gelehrtött

und Ackerleute.

Von den ^lamen^der drey warmen/

und trockenen Morgen oder OstenAngelwmde,

l.Nordost/tvehetvon dem Auffgang deßSommers.

^.Ostwind /kommether/ gerade von Auffgang deßientzen.

z.Ost Sudost / bläset von dem AussganK deß Win^tere»

Von