Druckschrift 
Th. 1 (1716)
Entstehung
Seite
199
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I. Pferde/ junge Kälber und Widder schneiden las-sen/ ehe dieHitze kommt/ I.unklj-ci esccnte.

6. Zwischen Walpurgis bis aufJacobi/ muß mandie Raub-Ä5ögel/ die man im Herbstem Beissenbraucht/ ausmauftn lassen.

7. Im halben May hatdieBeschell-Zeitein Ende;und kan Man Stutten und Füllen aufdie Weyde las-sen.

8. Den jungen Pferden Eychen-Laub etliche TMnacheinander zu esien geben / und sie frühe austreiben.

9. Von Erdbeer-Kraut/ Linden-Blühe/Roßma-rin/Wermuth/Röhrl-Kraut/ Sauerampsser/ May-Blumen/ Erdrauch/F-enchel/ Scorciium. Wasser aus-brennen.

ic>. Alte Gänse zum erstenmal berupffen.

II. Lämmer abnehmen/ die Schafe dreymal inel-cken/ um Pfingsten/oder die Wochen hernach.

12. AufdieMgen Bien-Schtvarm aufsehen / umden Fronleichnams-Tag/ biß nach PetriPauli vorherdie Biens Stöcke säubern und zurichten / dieKöniZe(wann deren zu viel) todten

iz. Die!nventsri3undNechnwigenübetdaöVichmit Vermehrung und Abgang aufzumucken.

14. Die Rechnung über die Schaas/ so im Wintergeschlachtet/auch dieVermehrungumWalpurgisauf-nehmen/zehlen lassen/ und den Abgang verzeichnen.

is. Regen-Wasser zur Artzney sanunlen/sonderlichwamsdonnertund Ungewitterist/ man tan auch guteDinten davon machen.

16. Wann der Apffel-Baumblühet/ ist die besteBlaich-Zeitnnnß aber kein kaltes Bronnen-Wasserseyn/ wo man Messendes haben kan/ ists am besten.

17. Den Bienen Schaf-Milch umPhilippiAacobium dieFlug-Löcher streichen/schwermen destv.eher/son-dewch wann die Wcinscherling blühen. , .

!.THel!

18. Die Huhner/ Cndten - Eyer ausbrüte« Wen.

19. Ziegel brennen lassen.

20. Nun geht die Distillier-Zeit an.

21. Jetzt ist gut Gemäuer bauen/ wird bald trocken/und ist Her Tag lang / daß man desto mehr verrichtentan.

22. -Die Keller-Fenster mit dicken Wasen belegen/daß dieHitze nicht einschlage/sie blßweilen auswendigmit frischem Wasser besprühen.

2z. Bierund Wein-EsstgaufdasMtze Jahr ein-zumachen. ^

24. Wändekleben/reissen nicht scheauf/auchBack-Oefen schlagen und Stadel-Tenne machen/werdendesto zäher und fester.

25. Schab-Tächer einreissen / die altenimMstfireuen/und neue aufdecken oder ausbessern.

26. Das Getrayd auf den Kasten fleissig und Mumschlagen/daß es um die Korn-Blühe-Zeit nichtver-derbe und schadhM werde/wocheutlich zweymal.

27. Kühe-und Schaf-MistaMegebrachte Felderanfangen zu fuhren.

28. Seiden-Wurm ausbrmciiWen/sobaldderweisseMaulbeer-Baum Blätter bekomm:.

29. Jetzt fangen an die Krebse gmzu werden.

zo. Werviel übrige Weine Harz soll mitdem Ver-kauff inne hatten/ biß dieftr Monat vvrbey/weil es offtstarcke Mayen-Frösre gibt / die den Reben schädlichsind.

zi. Das Wasser vonden jkNM Schwalben aus-brennen/ für Frayß.

32. Um diese Zeit lassen dieGansedte Kielfaven/dteman zu Schreibftdem ausiesen kan.

zz. Junge Ganftl im kaltenRegenwetm nicht aus-zulassen.

i Z4. Hühner anzusetzen/die Jungen warm zuhalten tCe '

Anderes Buch / Haus-Valrer. 199