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Th. 1 (1716)
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194
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Des Adellchen Lano - undFeld-Lebenö

mc, cl' ^mour, A/l.iraviIias, ^lomorcjici,m,NegeleM/cannamin6icam,Ageley/Mahm/Rittersporn»

In teln Blumen-Garten.

i L^Je imKeller eingesetzteStöcke undBäume/aU-^^gemachbey Tag au dieLusst bringen/und/wannes nicht mehr gefriert/ in die Galerien fetzen.

2 In diesem Monat verpflantzt und versetzt manGenester/ Roßmarin/ ^rborcmvitse. Sevenbaum/Buchsbaum/Mandelbaum/Hinbeeren/Hasel Stau-den/ 4<pko6iium, Thymian/ Wermuth/ Saueram-pfer/ Ucnbüicum Vcneris. Artischocken/8coIopLn6-i.

^cilanZium, ^larum; Item/ soll man Spargel faenund versetzen?

- z Jetzt kommen die frischen Lorbeeren/die kan man

setzen / so wachsen sie; im Winter müssen sie meinemtrockenen Keller/ üder tcw^rjM. .achvenvahretwerden.

4 Jetzt blühen Mertzen-Veyel/crocuz. O-ns c«.ninus,I.e^ojum bulbolum, ^lancjrazorsmina,?clal!:es 5ore»Iba minor.^dorsVsIäenlis ms-jor Kc minor,8ol<janella, minor, Saxitrsog zu-

rca, ?rimula vcris, kpatics. Mertzon-Becher/ Joch-

Zincken/Narcissen/Haselwurtz/Seidenbast/Erdreich/Zeitlosen/zc. ^Il>ne,()r^bancbL ^urum, 8/mpkvlummaculosum.Jetzt sammlet man die Benedicten-Wur-tzelin ihrer bestenKrafft.

XXXVIII,

Im Mrtio Zeid-Arbeit.

E früher man den Habern säen kan / je besserund körniger er wird / wanns nur untersichnicht zu naß ist/im altenMonden/oder z Tagenach dem Neumondenum alten Monden trägt er mehrKörner und weniger Stroh/ im Aprilaber viel Strohund weniger Körner.

2 Wiesen zu hobeln/und die Scher-Haussen im ab-nehmenden Monden oder letzten Viertel abzustoßen;Jtem/ausraumen / so wol in den Gärten als Äengern/Schloß-Graben/Teich-Dammen.

z Die Weinberge zu schneiden/zu räumen/ zuhau-en/nemlich das erste Fasten-Hauen/ wannS trocken ist/und die alten Stecken zu schlagen/ sobald der Schneeabgeht/und sich dieErde öffnet. Jtem/Wein-Stöckeeinlegen/versetzen/neue Wein-Eärten zu machen/ undzu gruben.

4 Sommer-Gersten zu säen/ auch Sommer-Kornnach Gelegenheit der Witterungen des Erdreichs/auch Sommer-Waitzen.

s Schaaf-Hurten zur Nothdurfft kauffen und ma-chen lassen.

6 Die Hurten wieder ins Feld schlagen undpfirchenum Mitsasten/ wann es das Wetter leidet / und dieSchaafeWayde finden.

7 Fisch Körblein undReussen legen.

8 Wasser-Wehren auf den Wiesen zurichten/Gra-ben aufwerffen zum wWrn.

9 So man die Saklinge von den Karpffm überWinter mchl in Behältern gehabt/ und sie nn sscdrua-» i vAlcht versetzen können / muß man im ersten Vierteldiß Monats/ oder/ wo man nichtdarzu kommen kan/kurtz vor demVollmonden/dieSätzling-Teichestschen/die Satziing in die Teiche versetzen/ und die irrigen ver-kauften.

i o Wann man eigene Brüt hat/kan man dieTeichewol im Herbst besetzen/ mit fremder aber muß es <mFrühling seyn/damit sie dem Somnm-über/des Was-sers desto leichter gewöhne.

!! DieTeiche/ die Min von dem Winter-Wassererhalten werden/müssen/wann es ansangt auszubauen/aufs höchste/ als möglich/ und die Damme leiden mö-gen/anlauffen. ^ ^ ^

12 Die Streich - Karpffen aus de n Tei che n oder

Haltern zu fischen und zuversetzen im erstenViettel odervor dem Vollschein.

1 z Teiche zu fischen nach dem dritten Jahr in derFasten.

14 Nun streichen die Hechten/Grundeln/Persling/Lachs/HLßiing/Neunaugen/Koppen/und von Osternan/biß Jacobi/laichen alle Fische.

15 In der Laich Zeit das Fischen zu verbieten.

16 Dis jungen ausschlagenden Holdersprossen anstatt einesSalats essen/purgiren lind/und reinigen dasGeblüt/ müssen abgebrüht/ wieder getrocknet/ und mitEssig und Oel angemacht und geessen werden/ wie auchder junge Hopffen.

57 Verbieten/ daß die Geiß und Ziegen nicht in dieForst undGehage getrieben werden/ wie auch Schaafund Vieh / wofern es nicht ein altes Herkommen mitden letzeru.

18 Jetzt kan man einen Tag oder zween Hasen und

Fücdse jagen zur Artznep/sonst thut man Schaden/weildie Haftn jetzt rammeln / muß zu Anfangsdieses Mo-nats geschehen.

19 Die eilffte Woche nach Weyhnachten/ soll derPflug in der Erden seyn.

20 Zaune/ und die noch überblivbene Felder stüm-meln/und (Äatz -Wevden stecken lassen.

21 Die fteiber Ruthen muß man nicht alsobaldverzaunen / sondern zu sammgebunden aufgerichtet se-tzen/nnd in die z Wochen stehen und austrocknen las-sen / hernach sie wieder vorher» ms Wasser legen / undalsdann verbrauchen.

22 Die Gersten Aeckerwohl zurichten/ Sommer-Korn und Gersten säen im alten Monden.

2 z Erdsen und Wicken säen in, letzten Viertel/dreyTage vor dein Neumonden/so blühen sie gleich ab.

24 Zum Gersten/ Kraut/ Lein und Hanff Mistenpfirchen/wo es vor Winters nicht geschehen.

25 Im Getrayd das Grasen verbieten.

26 Zäune/Fride/Gattern/ Plancken und Stiege!;Item/Wege und Brücken zu machen/so esdas vorigeMonat nicht geschehen/die Bau-Felder zuverwahren/auch acht haben/daß man weder überZeldernochWie-sen fahre/oder irgendswo neue Wege mache.

27 Kraut Garten und Mohren Aecker zu düngen/zu bereiten/und tief u mzua ckern.

28 Albern