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2 (1923) 1608 - 1625
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vorigen wesen gelassen werden, so müssen wir es göttlicheralmacht heimstellen, und weiln uns nicht geburet den dingenmit schädlicher gedult bis es auff dem letzten end laufft,und die kertzen aus der pypen auszgebrennet, nachzusehen,müssen wir uns in die lenge mit götlichem beistand zuandern wegen, so die natur und rechten uns weisen, wenden,und in dem namen Gottes, so best wir mögen, dasiennige,so unsere in Gott selige und lobliche vorfarn an uns ver-stammet, damit wir es der posteriteit, da es Got gefeit, trans-mittirn, verbitten, und zu dem ende bei unsern hern freuntenund verwanten, auch an andern ersprieszlichen orten, dawir können und mögen, trost, hülffe und aliance suchenund nemmen, und den event götlicher almacht, welchersein Ordnung und unser gerechte sache wol wird durch-bringen, und weis wie ungerne wir zu den mittein gedeyen,auch wie ungutlich wir darzu genötiget werden, in guterhoffnung freimütig heimstellen, und mitt dem vor mennig-lich bezeugen, das wir dessen lenger umbgang nicht habenen.

Hanc resolutionem mox sequuntur legationes Bruxellaset in Sueciatn. 1 )

465.

Ubbo Emmius an Bürgermeister und Ratder Stadt Groningen.

Emden. 20 August 1599.

Groningen. Stadtarchiv. Ingekomcn Stukken 1509. Original.

Iwer E. E. W. breeff 2 ) hebbe ick mitt behorlike reve-rentie ontvangen, und daruth verstaen, datt f. E. E. W. be-gehren, ick sulle mij aldaer bi I. E. E. W. tegon ein maen-dach als van dage vervogon, und einen orvarenen geometrum

') Der Graf Enno, ältester Sohn des Grafen Edzard II., ging imJuni 1598 nacli Holstein, um seine Braut heimzuholen und zugleich inHolstein, Dänemark und Schweden gegen Emden ein Vorhot des Handelszu erwirken. Der Prinz Christoph, ein jüngerer Sohn Edzard II., gingnach Brabant und fand dort, zumal da er katholisch geworden war,eine günstige Aufnahme. Er erhielt sogar als Oherst ein Regiment, imHeere Mendozas, der damals vom Rheine aus sich dem Stifte Münsternäherte. Vgl. Onno Klopp III, S. 105.

s ) Dieser Brief ist nicht erhalten.