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Gebilde der Uranfänge deutscher Skulptur beacbtenswerth.Die Kirchenglocken sind unter den ältesten der Umgegend.Die älteste führt die Inschrift: Iiies ieii iu ere
lueclen ieli, <>uoi«!8 vsi'ili'iven ieii 'küni« t/otollen Aness mieli ^ Die jüngere,
„^viisnnes" wurde im I. 1471 zu Overath gegossen.Es geht die Sage, die erste Kirche für Herkenrath hätteman auf der Waldhöh? Herrschet, auf der grelle, diejetzt nock das Kirchenthor genannt wird, bauen gewolltund die Baustoffe dorthin geführt; doch des andern Mor«gens seien Steine und Mörtel auf wunderbare Weiseweggenommen und an der Stätte der heutigen Kirche ge--funden worden. Nach der Zurüctbringung des Materialsin 's Herrscheid habe sich das Wunder so oft wiederholt,daß man in der Wahl der jetzigen Baustelle einem Winkedes Himmels zu folgen vermei-it babe. Diese Sage scheintfür die frühere Heiligkeit der Baustelle zu sprechen. Schonder Name Herkenrath deutet, wie bereits crwäbnt, daraufhin. Eine Waldstelle zwischen dort und Henstrundru istnoch im ^viclien liaen (heil. Hain) genannt, was beiAufnahme des KatasterS aus Unkenntlich mit weichen,Hain übersetzt wurde. Auch die Patronschaft des heil.Antonius des E. spricht für das Alter der HerkimaiherKirche. Das Patronat wurde vom Grafen Adolf mitdem Barte an die Johanniter zur Burg geschenkt, die sichzu Herrstrunden anbaneten. Wie alle sehr alte Kirchenist H.rkenrath mit Hübner- und Butterzino, Grundstücken,Grundrenten und Zehnten reichlich dotirt. Viele alter-thümliche Gerechtsame und Gebräuche hatten sich bis zuAnfang dieses Jahrh, erhalten. Die Kompthuren des Jo-hanniterordens zu Herrstninden halten sür ihren Privat-gebrauch eine Ordenckapelle, ein Bauwerk des 16. Jahrh.Der letzte Kompthur war Freiherr von Stein zu Nord-Heim. Die Pfarrer von Herkenrath feit der Reformationwaren: Thomas Nicherzhagen, der im Jahre 1530 imtrenbewahrten kath. Glauben starb; ihm folgte Johan»Steinhausen, der als Diakon aus einein trierischen Klostergeflohen war. Er war der Neuerung im Glauben zuge-