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schon cm röiii. Kastell zum Schutze von diesseitigen An»siedln>Mii gestanden haben soll, ist unzweiselbar ans demVerhältnisse des Wild- und Forstbannes I^anno veljui-i^ciic'tione lV>riua seu l'oi-est-rli, altdeut. Wiltbain^herznlcitcn. Der Frankenforst, welcher von Resrath bisJmmekeppel sich nordwestlich von Bensberg ausdehnte,der Königsforst, der sich südwärts erstreckt, und westlichder jetzt größremheils gerodete Buchforst bildeten diesenKöniglichen Wald- und Wildbann, wovon schon unterden Arankenkönigen Erwähnung geschieht. AusdemBens-berge stand damals die Burg, worin die über den Wild-bann bestellten Ausseher wohnten. Unter den Ottonen solldiese als ein Aufenthalt von Räubern zerstört wordensein. Kaiser Otto l> belehnte seinen Bruder, den Erz-bischof Bruno von Köln mit dem ganzen Bannforste, unddessen Nachfolger Erzbifchof Heribert schenkte im I. 1001einen Theil davon au die Abtei Deuz; Hanno einen an-dern an Siegburg. Die Grafen vom Berge setzten sichals Schirinvögte des diesrheinseitigen Erzbisthums Kölnin den Besitz des übrigen Bannforstes, nnd Engelbert I,bauete im I. 1188 die dortige Burg zur gräflichen Woh-nung neu auf, da vorher im I. 1138 ein Ritter Wicheruödort gewohnt hatte. Die Ritter Engelbert Truchsest undHunchinns von Bensberg, die von 1218 bis 1296 alsZeugen bei Urkunden genannt werden, waren wahrschein-lich gräfliche Burgmanner. Fast ein halb Jahrtausendhindurch blieb Beusberg ein Fürstensitz und die wichtigsteFeste der Grafen und Herzoge vom Berge. Die herr-liche Fernsicht in eins der schönsten Thäler'am Nbein, dieNähe der mächtigen Reichsstadt, sowie die zur Befestigunggeeignete Lage am Eingange des Gebirgs mächten es zumLieblingsaufenthalt und zum Haupiwaffenplatze der Lan-desherren. Als in dem Thronstreite zwischen Otto vonSachsen und Philipp von «Schwaben deS BöhmenkönigsOttokar Schaaren das bergische Nbeinuser verwüsteten,fanden sie vor den Mauern von Bensberg ihr Ziel, denndort schlug sie der Burgvogt Kurt vom Arloff nach mehr-tägiger Belagerung in kühnem Ausfall, und vernichtete '