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27 Bierbrauereien, 59 Branntweinbrennereien, 32l Wirthe,worunter >8 Gasthöfe und 87 Fuhrmannsherbergen; 136Bäcker, 44 Metzger, 3 Windmühlen, 6 Wassermühlen undeine Noßmühle; 5 Conditer, 4 Seifensieder, IS Gerbe-reien, 6 Tabaksfabriken, 250 Schuster mit 15V Gehülfen,145 Schneider mit 70 Gehülfen, 110 Tischler mit 60Gehülfen, 2 Hutmacher, 50 Zimmerer mit 21 Gehülfen,45 Stellmacher mit 20 Gehülfen, 36 Bötticher mit 10Gehülfen., 12 Drechsler, 8 Korbmacher, 50 Maurer mit36 Gehülfen und 23 Flickarbeitern, 9 Glaser mit 4 Ge-hülfen, 1 Wachstuchfabrik, 2 chemische Fabriken, 2 Eisen-hämmer, 3 Töpfnereien, 75 Grobschmiede mit 20 Gehül-fen, 6 Kupferschmiede mit 14 Gehülfen, 3 Klempner, 0Uhrmacher, 1 Goldarbeiter, 6 Buchbinder mit 3 Gehülfen,20 Ziegeleien, 1 Stärkefabrik, 1 Eisenschmelze mit Hoch-druck, 5 Strumpfweber, 75 Leinweber zc. im Kreise woh-nen >355 Knechte und 1860 Mägde.
Bei den Fabriken und sämmtlichen Gewerben ist es fürden Nahrungsbedarf ein sehr günstiges Verhältniß, daßsich der Grundbesitz fast durchgängig und sogar in derStadt Mülheim mit dem städtischen Gewerbe oder demHandwerk paart, und daher die meisten Kaufleute, Fa-brikanten, Fabrikarbeiter, Handwerker und Taglöhner zu-gleich Ackerbauer sind, oder mindestens einige Ruthen Lan-des mit dem Spaten benutzen, und so den größten Theilihrer Nahrungsmittel selber ziehen. Die Theilbarkeit desBodens und die Gewohnheit sichern dem Kreise dies Ver-hältniß, das die betrübenden Ereignisse, die anderwärtsindusterielle Gegenden heimsuchten, noch auf lange Zeitfern hält, obgleich die Quadratmeile bereits 6000 Bewohnerträgt. Die meisten Handwerker auf dem Lande sind tag-löhnerweife beschäftigt. Viele kleinere Ackersleute führenim Winter Nebengewerbe, die örtlich bedeutend sind. Soz. B. die Nheinanwohner Schifffahrt, Fischerei und Korb-flechten, in fast allen Gemeinden des Kreises Leinwebere«,und in der Waldgegend das Holzschuhmachen. So z. B.werden in der Bürgermeisterei Gladbach iährlich etwa33,000 Paar Holzschuhe gefertigt, in einem Verkaufwerthe