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wassnung und die Aufrechterhaltung der Privilegien er-rang n. Die seit der Fremdherrschaft durch die Regie-rung angeordneten Bürgermeister sind 1) Joseph Zacha-riaö Bertholdi, erst Munieipaldireetor und dann Mairevom I. 18(18 bis 1813, dann Bürgermeister bis Anfangs18l5. Er war im I. 1754 in Tprol geboren, kurpfälzi-scher Hofkammerrath und Zollpächter von Jülich undBerg, Inhaber einer Seidenmanufaetnr und Weinhand-lnng. Als eifriger Förderer des Gemeinwohles bat ersich durch seine Bemühung um Verbesserung der Stadt-schule, sowie durch viele Opfer für Gemeindezwecke dasdankbarste Andenken seiner Mitbürger erworben. Erstarb am 15. Juli 1827 in'einem Alter von 73 Jahren-
2) Karl Brüninghausen vom I. 1815 bis Juli 1819;
3) Karl Joseph Alster, vom I. 1821 bis Decbr. 183!);-1) Aloys Mach. Böcker vom März 1831 bis August 1836;5) Peter Joseph Maßen vom Novmbr. 1836 bis April1844; 6) Joh, Heinrich Bau stit Juli 1844.
Die Landräthe deö Kreises wareu 1) Herr Pettmesservom I. 1806 bis 6. Jan. 1812, worauf Herr Bertholdidie Stelle bis Ende Januar verwaltete; 2) Freiherr v.Spieß-Bnllesheim von,Febr, 1813 bis 1820, nach wel-chem der damalige Ajjessor, jetzige Geh. NegiernngsrachFreiherr von Münch - Belliughaufen die Stelle eommissarischversah, bis am 4. Juui 1821 unser jetziger Landrath,Herr Heinrich Schnabel eintrat-
Unter den übrigen Mülheimer Bürgern machte sich be-sonders verdient Franz Buchholz, der Sohn eines Land-manM aus der Nähe von Bensberg, der um's Jahr 1400zu Mülheim als Schäfer diente, wo die Münze und Sie-gelstecherei seine Ansnierksainkeit erregten. In der Ein-samkeit seines Schäfergewerbes bildete sich sein reichesTalent, seine ErfindnngSgabe im Gestalten von Holz-nnd Metallplatten, deren eingeschnitzte Figuren er mittelstSchwärze auf Pergament abdruckte, so daß er mit derKupferstecherei auftrat, für deren Erfinder er gilt. Seineneue Kunst verschaffte ihm einen Ruf nach Köln, wo er