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ohne Verletzung der Ehre Mülheims aufgegeben, vielmehrmußte es weiter fortgebildet werden. Dafür bethätigte sichdenn auch sein Stifter mit rühmlichster Ausdauer, undes ist ihm gelungen, sich ein Denkmal zu errichten dererhabensten Art, ein lebendes Denkmal und zum höchstenBortheil der Lebenden, daran noch die spätesten EnkelGeist und Herz erlaben mögen.
Damit der Fortbestand der Schule auch für ungünsti-gere Zeiten gesichert fei, wurde die Stadt vermocht, fürden Fall der Noth mit lt>i)0 Nthlr. jährlichs einzustehen.Der erste Nendant der Schule, Herr Karl Andreä nahmsich seines Amtes mit Eifer an und leistete, als die Ein-künfte noch nicht fließen wollten, ansehnliche Vorschüsse.Er und andere Männer, wie Eduard Nhodius, ItrWöllner nnd Bürgermeister Böcker legten durch ihreSchenkungen in jener Zeit den ersten Grund zu einemmineralogischen uud geographisch - physikalischen Kabinet.Was der jungen Anstalt aber besonders zu statten kam,war der jährliche Zuschuß von 360 Nthlr., dessen sie sichaus Fonds der K. Negierung zu erfreuen hatte. DieserZuschuß ist der Anstalt bis auf den heutigen Tag geblie-ben, und dürfte ihr auch nicht entzogen werden, ohneihrem so segenreichen Wirken und ihrem Leben überhauptden empfindlichsten Stoß zu versetzen. — Eine neue Epochetrat für die höhere Bürgerschule ein, als zu Anfang desI. 1832 Herr Pfarrer Nöll die Leiiung derselben über-nahm, und sich mit eine^ nicht geringen Zahl von wöchent-lichen Stunden auch am Unterrichte bethätigte. Zusehendsgewann die Anstalt unter der Leitung eines so energischenund uneigennützigen Mannes, und schon im Herbste des-selben Jalires wurde für deu mathematischen, -den natur-wissenschaftlichen und geschichtlichen Unterricht ein beson-derer Lehrer in der Person des Herrn Backes (jetzigenOberlehrers am Friedr. Wilh. Gymnasium zu Köln) be-rufen. Herr Pfarrer Nöll leitete den deutschen Unter-richt, und der früher alleinige Lehrer Herr VelthauSblieb vorzugweise auf daS Frauz. und Englische angewiesen.Auch zur Bildung einer Schulbibliothek wurde durch den