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franz. Befehlshabern wiederum eine Gesandtschaft mit dn
Bitte um Schonung entgegen. Die Stadt erhielt dcibe ^
ein Grenadierbataillon zur Schutzwache, und mußte 2IM ^Livres in Geld, 20,000 Portionen Brod, 20 AHMBranntwein, 20 Stück Hornvieh u. s. w. entrichten. A»21. Oktbr. kam das franz. Hauptquartier wieder mj
Mülheim, und am folgenden Mittage war die Vorl^ ^
der Kaiserl. wieder in der Stadt. Sie lagerte am Schwul jch
fernberge und zahlte reichlich alle Lebensmittel. — Schci ^am 8. Novmbr. verkündete die Flucht der Dorfbewohiicdas nochinalige Vorrücken des franz. Heeres. NachuH
tagS traf Genera^ Lefebvre mit einigen Bataillonen ii hx
Mülheim ein, und folgenden Tages währte der Durch zr
zug gegen die Sieg hin fort. Eiue neue Kontribution r I
Geld und eine Lieferung von 20 Stück Hornvieh, m ^
Brod und Fourage würde ausgeschrieben, und die n? zxKirche zum Vorrathhaus für das frauz. Heer eingerichU
Die Franzosen fanden die kath. Kirche zum Magazin gt v,
legener. Doch in der Verhandlung des Magistrats in: h,
den franz. Kommissarien trug der luth- Pastor Reche vor ^
„Die Kath. Brüder hätten nur eine Kirche, die Evangcli di
schen hätten zwei, und vermöchten sich ohne empfindlch ^
Entbehrung auf Eine zu beschränken, weshalb eine dich ^
beiden Kirchen hergegeben werden sollte." Der Vorschlag dl! ke
edlen Mannes war zu großmüthig, daß er nicht HÄ x
angenommen werden sollen. Schon am 23. Novnck ^
traf das franz. Hauptquartier auf dem Rückzüge wiedü A
iu Mülheim ein, und am folgenden Tage zog das gmix. z
Heer über die Wupper zurück. Die Kaiserliche» streif«! x
bis an diesen Fluß, wo nur kleine Raufereien, bis am 21 b
Deembr. ein Waffenstillstand mit lOtägiger Aufkündigung^ ^
frist zu Stande kam. Hiernach blieben die Franzosen a>> I
rechten Ufer der Wupper, die K. zogen auf das link „
Achernfer zurück, und der Landstrich zwischen beiden Fluss« ^
blieb von Einlagerungen verschont, mit Ausnahme M s
M'ilbeim, wo ein aus K. und Franzosen gebildetes Nw (
tralitäts ^ Commando für die Vollziehung der Vertrags- ,bcdingungen zu wachen hatte. Unter Friedenshoisnuiige«