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wurden srül'er ^n dem jenseitigen gerechnet nnd Städte, T
welciie wir j> >u fern landwärts sehen, früher vom Rheiue bl
bespült- Noch im I. l4 wurde dem Churfürsten von bl
Biantenburg bei einer vorgeschlagenen Theilung der JÜ-- z>
liä'scheii Elbschast gerathen, das Bergischc zn wählen, T
,oeil dieö Land seiner viele» Sümpfe wegen znr Nerthei- di
diguna vorzüglich geeignet sei. Alle diese'Sümpfe, wovon ü
noch Spuren vorhanden, sind die Neste der alten Flußbette. a>
Als der Rhein in seiner Jugendzeit den Weg von den Ä
Alpen zum Meere suchte, füllte er, oberhalb der Sieg aus T
dein Gebirge tretend, das ganze meilenbreite Thal bis st
an die umfayende Hügelkette. Nach und nach grub er C
an einzelnen Stellen ein tieferes Bette, führte die ausge- a>
schwemmte Erde an seine Mündung und setzte dort Barren st'
an, die allmälig zu einem Küstenlaude anwuchsen. Die fe
ganze Breite des Flußbettes wurde hinfort mir in Herbst- B
und Frühlingsfluthen ausgefüllt und in der Zwischenzeit ^ so
beschränkte sich der getheilte Strom auf einige Flüsse, welche rc
sich trennten, vereinigten und im Niederlande eine Menge ' er
Inseln oder Eilande (mo, cnvö — Auen) gestalteten, V
wie man noch heute iu der Gegend von Mainz und m
Straßburg sieht. Im hiesigen Nheinthale sind neben dem U
Mitteibette, welches setzt die ganze Waljermasse zum Meere de
führt, noch zwei Hauplstromarme zn verfolgen. Der eine ('
bricht auf dem linken Ufer unweit Bonn aus dem i ^
Nheine, führt über Brühl an den Hüqeln vorbei dnrch! zu
daö Aalenbal, hinter Köln, hinter Melaten her anMün- Lftersdois voU'ci nach Pulheim (von Pfuhl, Suinpf, dena>
Spurcu jener stl>u)i daun weiter nach Knechtsteden, nach! ge
Woringen hinab oft in das heutige Nheinbette einlenkend, th
oft aus demselbi n wieder hervor-reiend. Auf dem r o eh t e n ?l
Ufer tritt der andere Arm gleichfalls nnter Dollendors^ di
aus dem jetzigen Bette,, zieht in der Nähe von Siegburg i er
vorbei und bespült von Trossdorf an, woselbst noch Sumpf-1 hestrecken das ehemalige Bette andeuten, die lange Kette'
von Halden,, die vou dem Dorfe Wahn den Namen er-- ze
hielten und deren Sand wohl nur durch die ältesten und > ge
stärksten Nheinfiuten dort aufgespült wurde. Au dem ! so