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7 (1915)
Seite
396
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39B Briefer.

perg, zer Kinden, Vorgassen 1 ), Uetingen genant Geyszriem 2 ),und andere, deszglichen ettlich achtburger 3 ). Disen sind an-hängig und auch in ir geselschafft gewesen die graffen vonNüwenburg am See, die marggroffen von Hochberg, und dieherren von Röttelen ec. 5

Diser bischoff Berchtoldus starb anno 1262 4 ).

Heinricus, groff Ulrichs sun von Nüwenburg am See, hie-vor thumprobst und administrator des bistumbs by den lettsteni282jaren des bischoffs Berchtoldi 5 ), ward bischoff anno 1262, regiertunder demente IV. und Gregorio X., by zitten als das Römsch l0rych on satz stund.

[528] Noch absterben Friderici II. undernomment sich diebäpst, die thumcappittel in Tütschen landen der bischofflichenerwelung ze berauben, sollichen gwallt bischoff ze verordneninen selber züzuziechen. Dises understünd auch der bapst 1Swider disen bischoff 6 ). Als aber sin fründschafft grosz, bleyber des bistumbs halb unangefochten. Noch im aber wurdentvier nochvolgende bischoff nitt von einem thumcappittel er-weit, sunder von den bäpsten verordnet 7 ).

Diser bischoff hatt ein grosse fründtschafft, wie obgemelt. 20Dan sines vatters bruder was ein groff ze Nüwenburg am See 9 ),siner brüder einer was groff ze Nidow, der ander groff ze Ar-berg, der dritt groft ze Straszberg 9 ); siner Schwester milnner

1) Diese drei Geschlechter erwähnt M. v. Neuenb. später S. 40, alsGegner der Schaler und Münche; s. unten z. J. 1308.

2) Dieses Geschlecht war sesshaft in Klein Basel.

3) Der Stube zur Mücke gehörten niemals Achtbürger an; s. B. Chron.V 79, A. 1.

4) Am 10. Dec; s. Jahrztb. d. Dornst, bei Tr. II No. 91. Ueber seinGrab s. oben S. 140. — In C folgt noch Schnitts Nachricht von BerchtoldsWohnung; s. oben S. 328.

5) Er war Dompropst seit 1260, und Coadjutor des vom Schlag ge'lähmten Bischofs Berchtold seit 1261; s. B. Urkb. I No. 383 und ActaPontificum Helvetica I No. 687, auch Alb. Burckhardt in Basler Biographie" 1II 24 u. 34.

6) Vgl. M. v. Neuenburg S. 14. Bis 1264 regierte Urban IV., undnachher bis 1268 Clemens IV.

7) Vgl. unten über die 4 folgenden Bischöfe bis Otto von Grandsou.

8) Seines Vaters Ulrichs III. Bruder, der schon 1196 verstorbeneRudolf IL, war der Stammvater des neuenburgischen Zweiges dieses Grafen-hauses, während dessen deutsche Besitzungen sich auf die Söhne Ulrichs III;verteilten; s. Grellet im Genealog. Handbuch z. Schweizergesch. I Taf. 1*'u. 17. _ Das Folgende, bis Röttelen, aus M. v. Neuenb. S. 9.

j 1 Auf Bischof Heinrichs Bruder, Rudolf I. von Nidau, folgte schon125, dessen gleichnamiger Sohn, während Ulrich von Arberg erst 1276 starb,und Berohtold I. von Strassberg 1269; g. Grellet a. a. O.