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7 (1915)
Seite
349
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1425-1452. 349

1450 l ). Her Friderich von Fleckenstein ward custer der hochenstifft 2 ).

Her Adam von Ansoltzheim ritter widersagt der stat Baselanno 1450 3 ).5 [W 227] Her Petter von Hegenheini, der lest disz stammens, 1451starb anno 1451 4 ).

[135] Disse sind anno 1451 mit Friderico gen Rom zogenin der stat Basel costen mit 30 pferden 6 ):

Her Bernhart von Rotperg ritter houptman.10 Jacob ze Rin

Hans von Berenfels 6 ) Disse sind zu Rom zu ritter

Bernhart Surly geschlagen.

Bernhart von Effringen

Bernhart von Louffen 7 ).« Petter Schonkind 8 )

Hans von Waltenheim.

[135 T ] Her Jacob ze Rin ritter ward burgermeister zu Basel 1452gantz jung, uff 20 oder 22 jar, anno 1452 9 ).

HerHennrich Schlierbach der tüchman 10 ) hat unser frouwen20 cappeilen uff Burg 11 ) lassen mallen in sinnem costen.

1) Bis hier vgl. Jahrztb. d. Dornst, z. 8. Juli, bei Tr. V S. 802.

2) Er wurde 1451 Dekan; s. B. Chron. IV 408.

3) Ueber diese Fehde, die erst 1454 beigelegt wurde, s. B. Chron.

IV 315 und B. Urkb. VII No. 295, 397, 307, 402 u. 426, auch Wackernagel,Gesch. v. Basel II 3.

4) Vgl. oben S. 14. Er war 1438 Oberstzunftmr. und blieb als Acht-bürger im Rat bis 1447; s. Schönb. S. 784 ff.

5) Mit 10 Glefen je zu 3 Pferden. Ueber diesen Zuzug vgl. B. Chron.

V 427 und oben S. 15 u. 16.

6) Sowohl dieser als J. ze Bin zogen zur Romfahrt auf eigene Rech-nung, also nicht im städtischen Sold; s. ebend. Beide wurden später Bür-germeister; s. Schönb. S. 789 u. 791.

7) Er war ein Enkel des Oberstzunftmrs. Konrad v. L., und erlangte1462 dieselbe Würde; s. Merz III Taf. 17, und Schönb. S. 793.

8) Nicht Peter Schönkind zog nach Rom, sondern sein jüngerer BruderKonrad, der gleichwie Hans Waltenheim erst 1454 in den Rat gelangte;s. B. Chron. V 427 und oben S. 15 u. 16, ferner B. Urkb. VII No. 409 undSchönb. S. 790.

9) Sohn des am 7. März 1433 verstorbenen Bürgermrs. Burkhard ze Rinv on Hesingen; s. Merz I Taf. 12.

10) Zunftmr. der Kaufleute 14541461; s. Schönb. S. 790 ff. Das Jahr 1452,unter welchem diese Notiz in der Hs. steht, kann sich demnach nur auf dieseseine Stiftung beziehen. Wäre aber damit sein Todesjahr gemeint, so müsste inSchnitts Quelle die Jahrzahl entstellt gewesen sein aus 1462 (LH statt LXII).

11) Vermutlich die Marienkapelle unter dem Lettner, neben der Treppe,die vom Schiff zum Chor führte; s. Wurstisens Münsterbeschreibung in B.Eeitr. XII 447.