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7 (1915)
Seite
346
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346 Schnitts Auszüge.

zwo capplanien und zweit altar im munster zu Basel, da dan

der gralfen von Dierstein sinner vorderen begrebnusz ist 1 ), und

vergab die usz sinnen eignen gutteren, wie dan das die brieff1346 anzeigen, anno 1346.

1349 [17 v ] Albrecht Murnbar der junger starb anno 1349 2 ). 5

[75] Her Hennrich von Sant Alban, thfimbropst der hochen

stiff Basel, starb anno 1349 3 ); lit by sant Margretten altter 4 )

in der hochen stifft vergraben.1353 [80] Her Niclaus Bernner burger zu Basel starb anno 1358 5 );

lit im munster vergraben. 10

1365 [17] Her Uolrich von Spinis 0 ), rector ecclesie in Arberg,

canonicus ecclesie sancti Pettri, starb anno 1365.

[5 V ] Graff Sigmund von Dierstein der eltter hat das schlosz

1306 Varsperg nach dem erdbidem wider gebuwen anno 1366 7 ). Starb

1383 anno 1383; lit zu den Barfussern zu Basel vergraben. is

1306 [84 v ] Her Arnoldt von Rattperg ritter 8 ) starb anno 1366

ept. 15 u g. ^ en ^ .tag septembris; lit zu den Augustineren vergraben.

[84 T ] Elysabett Maltererin von Friburg 9 ) hat zu graff Wal-raffen von Dierstein in die ee bracht 2000 marck silbers anno1366 i0 ). 20

1) In der zweiten Kapelle des nördl. Seitenschiffs. Ueher diese zweiAltäre, zwischen welchen er auch begraben wurde, vgl. Jahrztb. d. Dornst,z. 15. Nov., auch Tr. V S. 51. Die Stiftungsurk. scheinen verloren.

2) A. Murnhart erscheint als Achtbürger im Eat 1336; s. B. Urkb.IV No. 129.

3) Von 1336 bis 1367 ist als Dompropst Thüring von Ramstein be-zeugt; s. ebend. und Tonjola S. 4. Hingegen erscheint z. J. 1369 Johannvon St. Alban als Chorherr von St. Leonhard; s. B. Urkb. IV No. 332.

4) Dieser Altar lag in der hintern Krypta, wo noch jetzt am Gewölbedie Marter dieser Heiligen gemalt ist; s. im St. Archiv das Gräberbuchdes Münsters S. 161.

5) Er war Ratsherr der Kaufleutenzunft, und auf ihn folgte 1360 seingleichnamiger Sohn; s. B. Chron. V 548 ff.

6) Spins bei Arberg.

7) D. h. wieder hergestellt, nicht völlig neu erbaut. Denn schon 1363erscheint auf der Burg wieder ein Vogt; s. Boos, Urkb. No. 389, und KarlRoth in B. Zeitschr. VI 453.

8) Er war des Rats und Bruder des nachmaligen Bürgcrmrs. Hcnmannv. R.; s. Merz II Taf. 8, und B. Chron. V 548 ff.

9) Genauer: Gisela von Kaisersberg, Witwe Hans Malterers von Frei-burg i. B. und zweite Gemahlin Graf Walraffs III. von Tierstein, der einNeffe des Domherrn Rudolf v. T. war; s. Genealog. Handb. d. Schweizer-gesch. I 407.

10) Auf diese zweite Ehe Walraffs, die nicht standesgemäss war, beziehtsich Kaiser Karls IV. Urk. v. 14. Sept. d. J., im St. Archiv, AdelsarchivNo. 181. r '