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7 (1915)
Seite
333
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13651391. 333

Her Wernher Schaller ein ertzpriester zu Basel ward durchbapst dementem den VII. und hertzog Lupoid von Oesterrichzu einnem bischoff erwellt 1 ), und durch her Wernher von Beren-fels 2 ) uff den fronaltar uff Burg gesetz 3 ). Aber uff den selben tag6 nach mitag machten die thümherren 4 ) einnen anderen bischoff,Ymmerium von Harnstein, der ouch bischoff beleib 5 ). Aber dieherren von der statt schanckten beyden herren den win, circaannum 1383 6 ).

Ymmerius ein fryher zu Bamstein ward bischoff zu Baselio under keyser Wentzelao und dem bapst dementen dem VII.,anno 1383 jar 7 ). (i3S2)

Wichbischoff: Heinricus episcopus Thefelicensis, ein Bar-füssermunch 1393 8 ).

[Disser bischoff hatt das schultheissenampt zu Basel der15 stat Basel versetz anno 1385 uff mitwuchen post epiphanie 9 ).] 1385

Frydericus ein fryher zu Blanckenheim ein bischoff zuStraszburg und admynistrator zu Basel under Wentzelao unddem bapst Benedicto dem XIII., circa annum 1391 10 ). 1391

2. Hs.: dementem den VI.. Hs.: dementen dem VI.

18. Bonedicto dem XIII. auf Kasur.

1) Die Bestätigung durch Clemens VII. erfolgte in Avignon am 2 1 . Nov.1382; s. Eubel I 133.

2) Ein Sohn des Bürgermeisters Konrad und Neffe des 1356 beim Erd-beben verunglückten altern Wernher v. B.; s. Merz I Tafel 7. Er warBürgermeister des Amtsjahres 1382/83, wurde aber 1384 als Anhänger W.Schalers und Oestreichs verbannt und fiel 1386 bei Sempach; s. B. Chron.V 556 und im St. Archiv Leistungsb. I 107 u. 108.

3) Im Münster.

4) Nämlich die Mehrheit derselben, nachdem am Vormittag vermutlicheine Minderheit W. Schaler erwählt hatte.

5) Als solcher urkundet er erstmals am 9. Dec. 1382; s. Tr. IV No. 196 ff. Ueber den spätem Ausgleich mit W. Schaler s. oben S. 122, A. 4.

6) Dieses rein mutmassliche Jahr, statt 1382, erklärt sich aus der Ein-schaltung des angeblichen Joh. von Buchegg; s. oben S. 332, A. 11, u.S- 333, A. 1.

7) Genauer im Dec. 1382; s. oben Anm. 5.

8) Diesen Bischof von Tiflis in Georgien setzt Schnitt als Weihbischofz »m angeblichen Joh. von Buchegg; im Turnierbuch hingegen steht er beiImer von Ramstein. Falls nun 1393 richtig ist, so amtete er noch unterdessen Nachfolger Friedrich von Blankenheim. Statt seiner nennt die Hs.ni er: Conradus episcopus Ebornensis; s. unten S. 334, A. 9.

') Entstellt aus: uff zinstag vor epiphanie (3. Jan.); s. B. Urkb. VNo. 41.

10) In d. Hs. folgt hier irrtümlich: Georgius ep. Dimitriensis; s. untenk- 334, A. 8. Ueber Bischof Friedrichs wirklichen Weihbischof s. obenAnm. 8.