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dem von Köln unsre Vermuthung über die Verwandt-schaft ihrer Urheber noch mehr bestätigen mögte.Wagenaar hält den Cornelius zwar für gebürtig vonAmsterdam, fügt aber doch -wenn ich mich nicht irre'hinzu. Auch steht nicht entgegen, daß er in denZähren von 1544 bis i55o zum Schöffen und 1547sogar in den Rath gewählt worden seyn soll, denn,da von Anton nach i5Z2 keine Spur mehr vorhan-den ist, er also damals wahrscheinlich sein höchstesLebensalter erreicht hatte, so kann der in der Kunstdes Vaters erzogene Cornelius i5Z6, wo er Amsterdammalte, schon ein Mann gewesen seyn und sich bereitsvorher dort niedergelassen und das Bürgerrecht er-worben haben.
Hier scheint zugleich der schicklichste Ort, dasje-nige , was wir bereits im Eingang von den inKupfer gestochenen Prospekten von Köln gesagt ha-ben, durch einige Nachrichten über die in älteren Ge-mälden und anderen Holzschnitten vorkommendenAbbildungen der Stadt zu erganzen. Vielleicht ge-lingt es uns, auch in diesen noch einige Spurenvon der unsers Anton zu entdecken. Leider gehndie vorhandenen Abbildungen der Stadt nicht überdas i5te Jahrhundert hinaus. Früher war dieKunst zu sehr eine Sklavinn der Kirche und anbyzantinische Typen gebunden, von welchen sie sichnicht entfernen durfte. Stieg die Miniaturmalerei