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7 (1915)
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Einleitung.

Ne

leben den lateinischen Chroniken Beinheims und Blauen- übersiehtsteins, welche beide dem XV. Jahrhundert angehören, sind uns .Triften.über die Basler Bischöfe einzig noch vier deutsche Handschriftenaus der Reformationszeit erhalten, denen jedoch zweifellos eine5 gemeinsame ältere Quelle zugrunde liegt. Verhältnismässignoch am deutlichsten ist diese erkennbar in der ältesten dieserHandschriften, nämlich in der erst nach 1 531 gefertigten Wap-pentafel der Bischöfe in Konrad Schnitts Wappenbuch. Wirlassen daher hier ihren Text getrennt vom Inhalt der andern

io Handschriften als ein selbständiges, für sich alleinstehendes Werkfolgen. Dieser ältesten Handschrift gegenüber erweist sich dieerst 1546 geschriebene Chronik Nikiaus Briefers zwar nur alseine Ueberarbeitung, jedoch als eine so durchgreifende, dasssie gleichfalls eine Ausgabe als selbständiges Werk wohl recht-

H fertigt.

Die dritte Handschrift hingegen ist eine 1550 geschriebeneCompilation, welche keine besondre Ausgabe erfordert, da hierBriefers Chronik den Grundstock bildet, an welchen sich Aus-züge aus andern Quellen gleichsam als Zusätze anschliessen.

2 <> Und in ähnlicher Abhängigkeit steht auch die vierte Hand-schrift, nämlich die erst 1555 entstandene Chronik im jetzt inBerlin befindlichen sog. >Basler Turnierbuch«, als deren Grund-lage sich allerdings nicht Briefers Werk erweist, sondern das-jenige Schnitts. Jedoch sind die hier vorhandenen Zusätze

25 grösstenteils schon in der Compilation von 1550 enthalten, unds o findet das Wenige, was dieser Handschrift eigen ist, seinepassende Stelle am einfachsten teils als Varianten zu SchnittsWappentafel, teils als Zusätze zu Briefers Chronik. Und auchdie bis 1555 reichende Fortsetzung, welche diese Handschrift

30 aufweist, schliesst sich der Zeit nach noch besser an die vonBriefer abhängige Compilation als an Schnitts Wappentafel.Eine fünfte Handschrift aber, die sich in Paris als No. 86 unter